Nur 17 Parkplätze am Eingang

Kostenloser Shuttlebus zur Tiefenbachklamm in Brandenberg startet

Die Tiefenbachklamm wird gerne besucht, am Klamm-Eingang gibt es aber nur 17 Parkplätze.
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Ab Juli bietet der Alpbachtal Klamm-Express eine neue Anreisemöglichkeit zur Tiefenbachklamm. Ein kostenloser Shuttlebus soll die angespannte Verkehrssituation entlasten und die Sicherheit verbessern.

Brandenberg – Die Tiefenbachklamm bei Brandenberg hatte bisher ein Parkplatzproblem. Lediglich 17 Stellplätze standen am Klamm-Eingang zur Verfügung. Das führte oft zu vollen Zufahrtsstraßen und Falschparkern. Umständliche Wendemanöver behinderten Anrainer, Linienbusse und Einsatzfahrzeuge.

Mit Juli 2026 startet daher ein kostenloser Shuttlebus. Der sogenannte Alpbachtal Klamm-Express fährt zwischen Kramsach und der Tiefenbachklamm. Gäste und Einheimische nutzen den Bus gratis.

Drei Fahrten pro Stunde

Der Bus fährt im Juli von Freitag bis Sonntag, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Im August bis Mitte September verkehrt er täglich. Drei Fahrten pro Stunde sind dann geplant. Auch der Parkplatz am Wittberg in Kramsach ist kostenlos.

Die Parkplätze direkt am Klammeinstieg bleiben erhalten. Wer dort parkt, zahlt während der Shuttlezeiten 15 Euro pro Tag. Diese höhere Gebühr soll Besucher zum Shuttlebus bewegen. Sie finanziert auch dessen Betrieb. Außerhalb der Shuttlezeiten gelten andere Tarife: Drei Euro für bis zu drei Stunden oder fünf Euro für ein Tagesticket.

Halteverbot entlang der Zufahrtsstraße

Neu sind auch Halte- und Parkverbote entlang der Zufahrtsstraße. Gelbe Bodenmarkierungen kennzeichnen die betroffenen Bereiche. Regelmäßige Kontrollen sichern die Einhaltung. So bleiben Rettungswege frei und die Verkehrssicherheit steigt.

Obmann Frank Kostner von Alpbachtal Tourismus erklärt die Ziele: „Wir wollen nicht verbieten, sondern lenken. Wer die Tiefenbachklamm besucht, soll künftig entspannter ankommen. Gleichzeitig entlasten wir Anrainer, verbessern die Verkehrssicherheit und schützen die Natur rund um die Klamm.“

Der Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland sieht die Maßnahme als Teil der Lebensraumentwicklung. Sie soll den Verkehr um die Tiefenbachklamm nachhaltig reduzieren. Die Erreichbarkeit des beliebten Ausflugsziels soll sich langfristig verbessern. (TT)