Brangelina: Der Rosenkrieg um den Rosé und eine überraschende Liebesbeichte
Brad Pitt feiert einen Etappensieg im Weingut-Streit mit seiner Ex. Angelina Jolie überrascht derweil mit erstaunlichen Dating-Details.
Sie waren einst Hollywoods Traumpaar. Angelina Jolie und Brad Pitt. Zusammengeschmolzen zu einem Namen: Brangelina. Romantischer geht es wohl kaum. Von 2005 bis September 2016 waren die Stars ein Paar. Zusammen haben sie sechs Kinder, drei davon sind adoptiert. Und das Weingut Château Miraval in der Provence, das sie im Jahr 2008 für rund 25 Millionen Dollar kauften.
Ihr Miraval Rosé gilt als einer der besten Roséweine der Welt. Doch nach einem heftigen Streit des Paares im September 2016 in einem Privatjet entwickelte sich aus der Passion für Rosé ein echter Rosenkrieg. Jolie reichte kurz danach die Scheidung ein und begründete den Schritt mit „unüberbrückbaren Differenzen“. Laut Gerichtsdokumenten soll Pitt gegenüber der Familie handgreiflich geworden sein.
Reinen Wein einschenken
Brangelinas Scheidung entwickelte sich zu einem jahrelangen juristischen Konflikt, der unter anderem auch dazu führte, dass die Schauspielerin 2021 ihre 50-prozentigen Anteile am Weingut an die SPI Group, ein großes Getränkeunternehmen, verkaufte – angeblich unrechtmäßig, ohne Pitts Wissen. Der 62-Jährige ging rechtlich dagegen vor.
Nun hat der US-Star einen Etappensieg im Wein-Streit mit seiner Ex-Frau errungen. Wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht, das dem US-Magazin People vorliegt, gab das Obergericht von Kalifornien einem Antrag von Pitts Anwälten statt. Demnach müssen Vertreter der Stoli Group (Tochter von SPI) nun unter Eid aussagen. Brad Pitt hatte argumentiert, dass Investoren des Konzerns über Jolies Verkauf Bescheid gewusst hätten. Bereits im Juni 2025 hatte der Schauspieler versucht, den Stoli-Manager Alexey Oliynik zu einer Aussage zu verpflichten.
Oliynik soll sich jedoch geweigert haben, relevante Dokumente herauszugeben oder zu einer Vernehmung zu erscheinen, weil er angeblich als Einwohner der Schweiz nicht dazu gezwungen werden könnte. Doch dieses Argument wurde abgeschmettert. Vernehmungen von Oliynik sowie der „kenntnisreichsten Personen“ müssen laut Unterlagen bis zum 30. September stattfinden.
Kein Date seit der Scheidung
Angelina Jolie hat unter der Trennung offenbar nach wie vor zu knabbern. Kürzlich verriet sie in einem Interview, dass sie seit der Scheidung kein ernsthaftes Date und keine Beziehung mehr gehabt hätte. „Um ganz ehrlich zu sein, ich habe seit meiner Scheidung vor einem Jahrzehnt nicht mehr gedatet.“ Das verriet der Hollywood-Star im Interview mit Yahoo Entertainment.
Andere Männer waren seither kein Thema. „Irgendwie habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass dieser Teil von mir keine zentrale Rolle in meinem Leben spielt, wenn ich mich auf meine Kinder konzentriere, auf meine Familie“, sagte die sechsfache Mutter.
Jolie ist derzeit auf Promotionstour für ihren Film „Couture“. Darin spielt die zweifache Oscar-Gewinnerin eine US-Filmregisseurin, die in Europa einen Beitrag über eine Modenschau dreht, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wird. Premiere feierte der Film im September vergangenen Jahres beim Toronto International Film Festival. Regie führte Alice Winocour, die auch das Drehbuch schrieb.
Jolie über das Älterwerden und das Mama sein
Die Arbeit an „Couture“ habe sie dazu gebracht, ihr eigenes Leben und auch die Beziehung zu ihren Töchtern neu zu betrachten, sagte die 51-Jährige. „Ich glaube, in gewisser Weise bringen sie mich wieder zu meinem alten Ich zurück“, so Jolie. „Ich glaube, sie wollen jetzt irgendwie, dass ich nicht nur ,Mama‘ bin. Es gibt einen anderen Raum für mich, in dem ich wieder diese Frau sein kann, die nicht nur eine Mama ist.“
„Die Dinge ändern sich, aber auf eine Weise, die ich nicht erwartet habe. Es fühlt sich nicht so an, als wäre ich 51 und würde anfangen, darüber nachzudenken, älter zu werden“, erklärte die Schauspielerin. Stattdessen begleite sie dieser Gedanke: „Ich denke, ich muss wieder leben. Wieder frei sein.“ Rückblickend urteilte Jolie: „In gewisser Weise hat mich das Leben vielleicht ein wenig gebrochen.“
Die Schauspielerin kennt das Schicksal Krebskranker aus bitterer Erfahrung in der eigenen Familie. Jolies Mutter, Großmutter und Tante starben an Krebs. Sie selbst gab 2013 bekannt, sich vorsorglich die Brüste und Eierstöcke entfernt lassen zu haben, um ihr Krebsrisiko zu senken.
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