Trotz Verurteilung in erster Instanz: Wöginger will's noch einmal wissen
Der Bundestag des ÖAAB wurde wegen des Prozesses gegen den ehemaligen ÖVP-Klubobmann extra auf den Herbst verschoben. Jetzt ist klar: August Wöginger will diese Funktion behalten.
Ex-ÖVP-Klubobmann August Wöginger kandidiert wieder als ÖAAB-Obmann. Darüber berichteten zuerst die Oberösterreichischen Nachrichten. Wöginger wird sich am 5. September beim Bundestag des ÖVP-Arbeitnehmerbunds in Haag in Niederösterreich der Wiederwahl stellen. Seine Funktion als Klubobmann hatte Wöginger nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung im Amtsmissbrauch-Prozess Anfang Mai zurückgelegt.
Auf Herbst verschoben
Der ÖAAB-Bundestag hätte eigentlich bereits im April stattfinden sollen, wurde aber mittels Umlaufbeschluss auf Herbst verschoben. Grund dafür war laut OÖN der damals laufende Prozess gegen den seit 2016 amtierenden ÖAAB-Chef. Zuletzt war Wöginger 2021 mit 96,1 Prozent als Bundesobmann des ÖVP-Bundes bestätigt worden.
Zur Wiederwahl tritt Wöginger mit einem teils neuen Stellvertreterteam an. Der Fügener Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Dominik Mainusch soll aber im Stellvertreterteam bleiben. (TT, APA)
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