Andrea Kdolsky spricht offen über den Krebs: „Alle haben sich vor mir gefürchtet“
Die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky nimmt kein Blatt vor den Mund. Die 63-Jährige spricht offen über den Krebs, den sie besiegt hat. Über die Menschen, die sie als kranke Frau gemieden haben. Aber auch über die Lehren, die sie aus der Krankheit gezogen hat.
Sie haben den Krebs besiegt. Wie geht es Ihnen?
Andrea Kdolsky: Ich bin auch sehr stolz darauf, weil ich den Teufel einfach vertrieben habe. Offensichtlich bin ich so mühsam, dass er nicht bei mir bleiben will (lacht). Im Ernst: Ich hatte vor einem Monat ein PET-CT, bei dem geschaut wurde, wie sich die Metastasen nach der zweiten Chemotherapie entwickelt haben – die zweite Chemo habe ich übrigens sehr viel besser vertragen –, und die Metastasen sind weg. Ich bin also mehr oder weniger gesund, wobei ich jetzt noch eine leichte Chemotherapie in Tablettenform bekomme, damit das neuroendokrine Karzinom, das jederzeit wieder metastasieren kann, nicht zurückkehrt.
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