93-Jähriger im künstlichen Koma

Nach Gasexplosion in Wien: Polizei bestätigt Streit um Wohnrechte

Der 93-jährige Bewohner soll das Haus absichtlich in die Luft gesprengt haben.
© APA/MAX SLOVENCIK

Wien – Nachdem ein 93-jähriger Bewohner eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf in der Nacht auf Sonntag durch eine mutwillig herbeigeführte Gasexplosion sein Wohnhaus vollständig zerstört haben soll, hat ein Polizeisprecher der APA am Montag bestätigt, dass der Tat ein jahrelanger Zivilrechtsstreit um Wohnrechte vorausgegangen war. Dieser gerichtsanhängige Streit werde in die Ermittlungen miteinbezogen und entsprechend auch das familiäre Umfeld des Tatverdächtigen befragt.

Die Brandermittlerinnen und -ermittler des Landeskriminalamtes Wien führen umfangreiche Ermittlungen in dem Fall. Der 93-Jährige befinde sich im künstlichen Tiefschlaf und sei nach wie vor nicht vernehmungsfähig, teilte der Sprecher der APA mit. (APA)

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