Beliebte Urlaubsregionen kämpfen mit höchster Hitze-Alarmstufe
In mehreren Regionen in Spanien werden bis zu 42 Grad erwartet. In anderen Teilen sorgen Waldbrände für Großeinsätze. In Südfrankreich mussten gar 12.000 Menschen evakuiert werden.
Wegen befürchteter Temperaturen von bis zu 42 Grad hat der spanische Wetterdienst Aemet für Teile von drei östlichen Regionen des Landes die höchste Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen.
Teile der Regionen Aragonien, Katalonien und Valencia mit bei Touristen beliebten Stränden und Städten wie Barcelona gehörten zu den am schwersten betroffenen Gebieten der erneuten Hitzewelle in Südeuropa, hieß es am Dienstag zur Begründung.
Die Hitzewelle soll bis mindestens Donnerstag dauern. Die Hitze-Alarmstufe Rot bedeutet, dass die hohen Temperaturen potenziell „sehr ernste Auswirkungen“ auf die Gesundheit und den Besitz der betroffenen Menschen haben können.
Großer Waldbrand in den Pyrenäen
In den Pyrenäen, besonders auf französischer Seite, wütet indes ein schwerer Waldbrand. 12.000 Menschen sind dort mittlerweile in Sicherheit gebracht worden. Bewohnerinnen und Bewohner aus etwa 20 Gemeinden in Südfrankreich seien betroffen, teilte der Präfekt des Départements Pyrénées-Orientales am Dienstag in der Früh mit. Der Feuerwehr gelang es demnach, in der Nacht eine weitere Ausbreitung des Feuers in der Nähe von Perpignan zu verhindern, insbesondere durch gezielte Gegenfeuer.
Auf der spanischen Seite der Grenze verwüstete das Feuer rund 2200 Hektar Land. 97 Prozent der Fläche liegen im Naturschutzgebiet Les Gavarres. Die katalanischen Behörden erklärten mittlerweile, die Lage dort sei stabil. Die Polizei nahm einen Straßenarbeiter fest, der im Verdacht steht, den Brand ausgelöst zu haben.
Weiter südlich in der spanischen Provinz Castellon mussten 500 Menschen vor einem Brand im Nationalpark Sierra de Espadan in Sicherheit gebracht werden. Ungewöhnlich frühe Hitzewellen im Mai und Juni hatten die Vegetation in der Region extrem ausgetrocknet und anfällig für Brände gemacht. (APA, TT)
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