Wegen Erschöpfung ging nichts mehr: Kletterer im Kaisergebirge geborgen
Söll – Zwei Kletterer mussten am Freitagabend im Kaisergebirge gerettet werden. Auf einer anspruchsvollen, mehrstündigen Tour konnte einer der beiden aus Erschöpfung nicht mehr vor oder zurück. Ein Hubschrauber barg die Männer per Tau, sie blieben unverletzt.
Schon Freitagfrüh waren der 37-Jährige und der 45-Jährige laut Polizei von Kufstein aus aufgebrochen. Sie waren gut ausgerüstet und wollten den „Weg der Freunde“ klettern. Zur Mittagszeit stiegen sie in die Route ein, die sechs bis acht Stunden reine Kletterzeit erfordert. Der 37-Jährige stieg vor, der 45-Jährige folgte ihm. Aus Erschöpfung konnte der ältere der beiden Männer nicht mehr weiterklettern.
Sein Begleiter stieg zu ihm hinab und sie setzten einen Notruf ab. Gegen 22 Uhr wurden die Kletterer geborgen. Zur Sicherheit wurde der 45-Jährige ins Krankenhaus St. Johann gebracht. Neben dem Notarzthubschrauber standen auch die Bergrettung Scheffau und die Freiwillige Feuerwehr Scheffau im Einsatz. (TT.com)