Sehnsucht als Publikumsmagnet

16.500 Gäste im Zillertal: Steudltenn-Festival endet mit Standing Ovations

„Der Tausch oder das letzte Angebot“ von Hakon Hirzenberger wurde beim 16. Steudltenn-Festival uraufgeführt.
© Sabine Hauswirth

Mit einer Soloperformance von Philipp Hochmair ist am Sonntag das 16. Theaterfestival Steudltenn in Uderns zu Ende gegangen. Mehr als 16.500 Menschen besuchten die diesjährige Ausgabe.

Uderns – Stehende Ovationen und lang anhaltender Applaus: Der Schauspieler Philipp Hochmair setzte am Sonntag, 12. Juli, den Schlusspunkt hinter das 16. Theaterfestival Steudltenn. Seine Soloperformance war von der neuen Biografie „Hochmair, wo bist du?“ inspiriert. Das Festival stand heuer unter dem Leitmotiv „Sehnsucht“.

Philipp Hochmair mit den Steudltenn-Leitern Bernadette Abendstein und Hakon Hirzenberger.
© Steudltenn

Uraufführungen und Klassiker

Im Mittelpunkt des Programms standen Theaterproduktionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Festivalmotto auseinandersetzten. Großen Anklang fand die Uraufführung von Hakon Hirzenbergers Stück „Der Tausch oder das letzte Angebot“.

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Zu sehen waren außerdem die Wiederaufnahme von Johann Nestroys „Der Zerrissene“ sowie Inszenierungen von Anat Govs „Oh mein Gott“, Folke Brabands „Fehler im System“, René Freunds „Herzfleisch“ und Yasmina Rezas „Anne-Marie die Schönheit“.

35 Jugendliche bei „Six Seven“

Ein Schwerpunkt lag erneut auf Angeboten für Kinder und Jugendliche. Auf dem Programm standen unter anderem Brendan Murrays mit dem Stella-Preis ausgezeichnetes Stück „Wie hoch ist oben“ und Raoul Biltgens „Pinzessen“.

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Zu den Gästen der 16. Festivalausgabe zählten unter anderem Nicholas Ofczarek, Gerti Drassl, Martina Ebm, Robert Stadlober, Erwin Steinhauer, Cornelius Obonya, Harald Schmidt, Andreas Vitásek und Katharina Stemberger.

Die von Gerhard Kainzner kuratierte Freiluftausstellung „Sehnsucht“ bleibt auch nach dem Festivalende frei zugänglich. Zu sehen sind Arbeiten von Mari Otberg, Alois Schild und Sebastian Rainer sowie Beiträge des Caritas Zentrums Zillertal, der Bilding-Kunst- und Architekturschule und des Architekturkollektivs Krater Fajan.