1100 Athleten am Start

Der Gletscher Trailrun in Gurgl schenkt sich zum Zehner-Jubiläum einen Hunderter

Ob jung oder schon etwas betagter – der Trailrun kennt kein Alter. Dafür einen Schweinehund, den es vielerorts zu überwinden galt.
© Ötztal Tourismus

Der neunte Gletscher Trailrun hoch über Gurgl ging bei besten äußeren Bedingungen über die Bühne. 2027 steht erstmals auch ein 100-km-Lauf zur Auswahl.

Das eine oder andere Stoßgebet dürfte Martin Scheiber schon gen Himmel gerichtet haben. Schließlich wurde der OK-Chef des Gletscher Trailruns in Gurgl noch zur Wochenmitte reihenweise mit Gewitterwarnungen für Freitag und Samstag konfrontiert.

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„So hätten wir das Rennen nicht gestartet. Die Sicherheit steht über allem“, sagte jener Mann, der vor neun Jahren den Gletscher Trailrun aus der Taufe gehoben hatte und am Samstagnachmittag freudestrahlend in den nur leicht bedeckten Himmel blickte.

Kurzum: Die rund 1100 Teilnehmer liefen über die vier Distanzen 62, 42, 26 und 14 Kilometer bei besten Bedingungen. Und für das Zehner-Jubiläum 2027 wird es erstmals auch einen 100-Kilometer-Lauf hoch über Gurgl geben. Scheiber: „Vielen kann es nicht weit genug sein.“

Gletscher Trailrun Gurgl, Ergebnisse

62 K, Herren: 1. Benedikt Ritter (GER) 8:09,33,1, 2. Dominik Sanoll (AUT) 8:23:50,3, 3. Andreas Dürr (AUT) 8:38:08,6; Damen: 1. Edith Zell (AUT) 9:05:08,5, 2. Lara Emmrich (GER) 9:54:04,9, 3. Silke Tiel (NED) 12:05:30,1.

42 K, Herren: 1. Markus Gruber 5:21:51,1, 2. Stefan Schweinsteiger (GER) 5:33:06,0, 3. Thomas Eckhoff (AUT) 5:37:27,0; Damen: 1. Veronika Beichl (GER) 6:18:03,8, 2. Anna Klocker (AUT) 6:37:56,9, 3. Maria Müller (GER) 6:38:24,2.

26 K, Herren: 1. Finn Hösch (GER) 2:59:18,3; Damen: 1. Marina Janussek (GER) 3:53:53,4.

14 K, Herren: 1. Aleksandar Stojkoski (GER) 1:12:43,40; Damen: 1. Sofia Demetz (ITA) 1:32:37,20.