Zwei Familien – darunter zwei Kinder und ein Baby – nach Kollision auf A12 bei Weer im Spital
Ein Ausweichmanöver wegen eines Fuchses führte in der Nacht auf Montag zu einer Kollision von zwei Autos auf der Inntalautobahn bei Weer. Zwei Familien mussten vom Rettungsdienst in die Innsbrucker Klinik eingeliefert werden. Die Fahrbahn in Richtung Innsbruck war kurzzeitig komplett blockiert.
Ein Wildwechsel im Baustellenbereich der Inntalautobahn (A12) bei Weer hat in der Nacht auf Montag einen Auffahrunfall ausgelöst, bei dem zwei Familien beteiligt waren. Insgesamt sieben Personen – darunter zwei Kinder und ein Baby – mussten in die Klinik gebracht werden.
Wie die Polizei Montagfrüh berichtete, passierte der Unfall auf der A12 gegen 0:40 Uhr. Ein 35-jähriger rumänischer Staatsbürger fuhr mit seinem Wagen, in dem auch seine 25-jährige Frau und die gemeinsame einjährige Tochter saßen, in Richtung Innsbruck. Auf Höhe des Baustellenbereichs bei Weer lief plötzlich von links ein Fuchs auf den rechten Fahrstreifen. Der 35-Jährige leitete sofort eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß mit dem Tier zu verhindern.
Zwar konnte der Rumäne dem Tier durch die Vollbremsung ausweichen, doch ein hinter ihm fahrender 34-jähriger Österreicher schaffte es nicht mehr, rechtzeitig zu reagieren. Mit voller Wucht prallte der 34-Jährige gegen das Heck des bremsenden Autos. Der Österreicher hatte seine 33-jährige Ehefrau sowie die gemeinsamen Töchter im Alter von fünf Jahren und acht Monaten im Fahrzeug.
Alle sieben Insassen im Spital
Nach der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurden alle sieben Insassen zur Nachuntersuchung in die Klinik nach Innsbruck eingeliefert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden bei dem Zusammenstoß mindestens drei Personen der österreichischen Familie unbestimmten Grades verletzt. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden.
Durch die Kollision war die Richtungsfahrbahn Innsbruck kurzzeitig komplett blockiert. Nach kurzer Zeit konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Nach rund einer Stunde war die Unfallstelle wieder uneingeschränkt passierbar. Neben der Autobahnpolizei standen zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. (TT.com)