Bis 2031 bestätigt: Alexander Jug bleibt VVT-Geschäftsführer
Kontinuität an der Spitze des Verkehrsverbund Tirol (VVT): Der langjährige Geschäftsführer Alexander Jug wurde für eine dritte Amtsperiode bis 2031 wiederbestellt.
Innsbruck – Alexander Jug bleibt Geschäftsführer des Verkehrsverbund Tirol (VVT). Nach dem offiziellen Ausschreibungsprozess und einem Hearing wurde Jug für eine dritte Amtszeit bis 2031 wiederbestellt. Das gab das Land per Aussendung Montagfrüh bekannt. Er tritt damit seine dritte Funktionsperiode im September 2026 an.
„Alexander Jug verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im öffentlichen Verkehr und hat mehrfach bewiesen, dass er als Geschäftsführer des VVT der richtige an der Position ist“, so Mobilitätslandesrat Landesrat René Zumtobel.
In Jugs bisherige Amtszeit fielen unter anderem die Tarifreform 2017 mit der Einführung der landesweit gültigen Jahreskarten, die heute als KlimaTicket Tirol bekannt sind. In diesem Zuge stieg die Zahl der StammkundInnen von 90.000 im Jahr 2016 auf aktuell rund 198.000. Zudem wurde 2025 die Vergabe von Aufträgen an Busunternehmen angepasst, um die Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal zu verbessern – so werden etwa keine geteilten Dienste mehr toleriert.
Herausforderungen durch Budgetvorgaben
Für die kommenden Jahre sieht Landesrat Zumtobel große Aufgaben. „Die kommenden Jahre werden angesichts der allgemeinen Budgetvorgaben auch für den VVT entsprechend herausfordernd.“ Es gelte, das Gleichgewicht zwischen notwendiger Konsolidierung und dem weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu finden. Mit Jug stehe dafür ein „ausgewiesener Mobilitätsexperte“ an der Spitze, der wirtschaftliche Vernunft und Gestaltungswillen verbinde.
Der VVT steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes und ist für die Gesamtorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs in Tirol zuständig. Aktuell arbeiten 92 MitarbeiterInnen für das Tochterunternehmen des Landes. Jug ist seit 2016 an der Spitze des VVT. (TT.com)
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