Das Gespräch im Video-Stream

Gregor Bloéb zu Gast bei den „Lichtblicken“: Ein Leben im Herzenstakt

Marianne Hengl und Gregor Bloéb sprechen in der neuen „Lichtblicke“-Folge auch über das Leben, die Kirche und die Kunst.
© Andrea Lindner

Gregor Bloéb ist in der neuen Folge der „Lichtblicke & Wegweiser“ zu Gast. Mit Marianne Hengl teilt er Erinnerungen an seine Kindheit, gibt Einblicke in sein Familienleben und spricht über das, was ihm wichtig ist.

Er ist Schauspieler, Theatermacher und künstlerischer Leiter der Tiroler Volksschauspiele Telfs: Gregor Bloéb. Kurz vor der Premiere der „Feuernacht“ in der kommenden Woche spricht er mit Marianne Hengl in der neuen „Lichtblicke“-Folge über seine Familie, die stillen, aber auch die schwereren Momente im Leben.

Wenn der Applaus endet, die Scheinwerfer ausgehen, dann genieße er auch gern einmal alleine die Stille auf seiner Terrasse. „Ich kann zwei Stunden einfach dasitzen, glücklich sein, auch mal traurig sein – einfach mal da sein.“ Meistens, so sagt er mit einem Lachen, sei er glücklich. Dazu trägt seine Familie einen großen Teil bei. „Ich habe vier wahnsinnig lässige, starke Kinder mit großen Herzen. Eine Frau, die ich sogar mag“, sagt er und lacht. „Ich lebe sehr gern mit ihr.“

📽️ Video | Marianne Hengl im Gespräch mit Gregor Bloéb

Und auch im Beruf kommen immer wieder neue spannende Projekte auf ihn zu. „Das ist wieder eine Herausforderung, das andere bringt halt einen Knödel.“ Eigentlich, so sagt er, sei er ein sehr zufriedener Mensch. „Auch wenn es natürlich auch so Phasen gibt, in denen man es nicht ist.“ Von den dunkleren Stunden erzählt er Marianne Hengl auch. Und davon, dass man in Zeiten der Krise oder Unsicherheit auch einmal „die Schotten dicht­machen muss“.

Verzeihen, so sagt es Gregor Bloéb, könne er eigentlich alles. Ihm sei nichts Menschliches fremd. „Jeder, der lebt und der gerne lebt, hat schon einmal wirklich Mist gebaut. Auch anderen Menschen gegenüber.“

Andere zu beurteilen, liegt ihm fern. Viel wichtiger als Leistung oder äußerer Erfolg ist ihm der „Herzenstakt“. Das habe er von seinem Vater übernommen. „Jeder macht seinen Weg, wenn er stark ist und ein großes Herz hat. Wenn er einen Herzenstakt hat.“ (TT.com)

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