Lesung in Scheffau befasst sich literarisch mit dem Heimatbegriff
Selbst seit Jahrzehnten Gast in Scheffau, nähert sich Literaturwissenschaftler Bernd M. Kraske in seiner Lesung dem Heimatbegriff an. Das Publikum darf sich auf einen Abend mit Texten berühmter Autoren freuen.
Scheffau a.W.K. – Heimat, was ist das eigentlich? Dieser Frage widmet sich am Montag, 27. Juli, im Rahmen einer Lesung der Literaturwissenschaftler Bernd M. Kraske. Er hat eine enge, persönliche Verbindung zum Ort am Fuße des Wilden Kaisers – er ist dort seit Jahrzehnten zu Gast. Umso mehr freuen sich die OrganisatorInnen, dass es gelungen ist, ihn für einen Vortrag zu gewinnen.
Im Beschreibungstext der Veranstaltung heißt es, Heimat sei ein „schillernder Begriff, der keinen Plural kennt, der so nur im deutschen Sprachraum vorkommt, und der sich eindeutiger Zuordnung widersetzt. Heimat, das ist Erinnerung, Vergewisserung, Versprechen, ist Stolz und Trauer, ist Parteinahme und Verbannung.“
Werke berühmter Autoren
Jeder und jede habe seine eigene Antwort, „je nach Erfahrung, Gemüt und Sprache, geistiger Lebensform und gesellschaftlichem Miteinander, und es ist ein Sehnsuchtsort, besonders für alle, die im Exil leben müssen.“ Bernd M. Kraske geht dem anhand von Texten der Autoren Wolfgang Borchert, Joseph Freiherr von Eichendorff, Theodor Fontane, Heinrich Heine, Hanns Dieter Hüsch, Mascha Kaléko, Thomas Mann und Peter Rosegger nach.
Die Lesung findet am Montag, 27. Juli 2026, um 19.30 Uhr in der Bücherecke Kaiserblick in der Volksschule (Dorf 41) Scheffau statt. (TT.com)
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