Auslastung gestiegen

13.500 BesucherInnen: Das ist die Bilanz des Erler Festspielsommers

Nina Bezu und Christopher Maltmann in „Der fliegende Holländer“ im Erler Passionsspielhaus.
© Xiomara Bender

Die Tiroler Festspiele Erl schließen ihre Sommersaison 2026 mit einer Auslastung von 85 Prozent ab. Besonders stark gefragt waren die Musiktheaterproduktionen.

Erl – Die Tiroler Festspiele Erl erreichten in der Sommersaison 2026 eine Auslastung von 85 Prozent. Im Vorjahr waren es 79 Prozent. Intendant Jonas Kaufmann zeigt sich mit seinem zweiten Festspielsommer in Erl zufrieden.

Neben bekannten Namen wolle man auch bewusst zeitgenössisches Musiktheater sowie junge SängerInnen und MusikerInnen fördern, unterstreicht Kaufmann. Insgesamt kamen 13.500 BesucherInnen zu den Opernproduktionen, Orchesterkonzerten, Klavierabenden und weiteren Veranstaltungen des Festspielsommers.

Etwas mehr als die Hälfte des Publikums kam aus Österreich, die zweitgrößte Besuchergruppe aus Deutschland.

Puccinis „Suor Angelica“ inszeniert von Starregisseurin Deborah Warner.
© Xiomara Bender

Die Musiktheaterproduktionen waren zu 92 Prozent ausgelastet. Die Hector Berlioz‘ Kantate „Cléopâtre“ wurde erstmals szenisch gezeigt und mit Puccinis Einakter „Suor Angelica“ verbunden. Deborah Warner führte Regie, Véronique Gens und Corinne Winters sangen die beiden Titelpartien.

Wagners „Holländer“ dreimal ausverkauft

Josef E. Köpplinger inszenierte Richard Wagners „Der fliegende Holländer“. Alle drei Vorstellungen im Passionsspielhaus waren ausverkauft. 4500 Tickets wurden dabei abgesetzt. Chefdirigent Asher Fisch leitete neben dem „Fliegenden Holländer“ auch eine konzertante „Carmen“ und die Orchesterkonzerte.

Ausverkauft waren ebenso die beiden Vorstellungen von „Urlicht Primal Light“, bei denen die Musicbanda Franui gemeinsam mit der Gruppe Circa KünstlerInnen mehrerer Generationen auf die Bühne brachte.

Die nächste Erler Festspielreihe beginnt am 1. Oktober mit dem Herbstfestival „Ausklang“. (TT)

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