Nach Tod von Alexander Held: So geht es mit der Krimi-Serie „München Mord“ weiter
Zwei Mal ermittelt Alexander Held noch als Ludwig Schaller in der beliebten TV-Krimi-Reihe. In den letzten Folgen, die vor seinem überraschenden Tod abgedreht wurden, bekommen er und sein Team eine neue Chefin.
Seit zwölf Jahren ermitteln Ludwig Schaller (Alexander Held), Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) zum ersten Mal gemeinsam in München. Die Fälle sind meistens mindestens genauso schräg und komisch wie das Team der Mordkommission. Als im Mai Hauptdarsteller Alexander Held überraschend starb, war die Trauer bei seinen KollegInnen und auch den Fans groß.
Ein kleiner Trost bleibt: Noch vor seinem Tod hat Alexander Held zwei neue Folgen „München Mord“ abgedreht. Am 22. August ist „Die Stadt, die es nicht gibt“ auf ORF 2 und im ZDF zu sehen. Es ist auch der erste Fall, den das Ermittler-Trio ohne ihren Vorgesetzten Kriminaloberrat Zangerl (Christoph Süß) bearbeitet. Der hatte sich in der vergangenen Folge verabschiedet.
Doch es gibt eine Nachfolgerin: Dr. Linda Hösl (Eva Karl Faltermeier) tritt ihren Dienst als Dezernatsleiterin an. Der Start verläuft eher holprig, ihr Vertrauen in das Team aus dem Kellerbüro ist eher überschaubar. Und auch Flierl, Neuhauser und Schaller rätseln, wer ihre neue Chefin eigentlich ist.
Für die Kabarettistin Eva Karl Faltermeier ist es nicht die erste Rolle in einem Krimi: Die 43-jährige gebürtige Regensburgerin hat im finalen Fall der Münchener „Tatort“-Kommissare Batic und Leitmayr die Gerichtsmedizinerin gespielt. (TT.com)
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