Mit geänderter IBAN

Gefälschte Rechnung per Mail: Tirolerin um mehr als 10.000 Euro betrogen

Aufgrund einer gefälschten Rechnung kamen die mehr als 10.000 Euro, die eine Frau einer Firma überweisen wollte, nie dort an.

Eine 49-Jährige wurde Mitte Juli in Reutte Opfer eines gefinkelten Betrugs. Die Österreicherin hatte bei einer Firma ein Maschinenteil um mehr als 10.000 Euro bestellt, dieses wurde auch geliefert. Am 16. Juli wollte sie schließlich die Rechnung begleichen.

Dazu überwies sie per QR-Code einen Großteil der Summe an ein österreichisches Konto. Die Rechnung mit dem QR-Code hatte sie per Mail erhalten, allerdings war diese gefälscht. Später überwies die Frau die Restsumme, rund 1000 Euro, von ihrem Computer aus an das tatsächliche Bankkonto der Firma – dort war die korrekte IBAN bereits gespeichert.

Der Betrug fiel auf, als die Firma zwar die 1000 Euro, aber nicht den Rest des Geldes erhielt und sich deshalb beim Opfer meldete. So stellte sich heraus, dass die Rechnung manipuliert und die angeführte IBAN ausgetauscht worden war. Die Polizei ermittelt derzeit, wie genau es dazu kam. (TT.com)