Die berühmteste Tapetentür des Landes: Warum Van der Bellen übersiedeln muss
In den Amtsräumen des Bundespräsidenten in der Wiener Hofburg werden ab dem kommenden Jahr altersschwache Rohre und Leitungen getauscht.
Ab dem kommenden Jahr werden die Leitungen im Leopoldinischen Trakt der Präsidentschaftskanzlei in der Hofburg saniert. Betroffen sind davon auch das bekannte Maria Theresien-Zimmer mit der Tapetentür sowie die Arbeitsräumlichkeiten von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, bestätigte man in der Präsidentschaftskanzlei Informationen der APA. Van der Bellen wird in dieser Zeit auf andere Räume in der Präsidentschaftskanzlei ausweichen.
"Die volle Arbeitsfähigkeit und die Erfüllung der Aufgaben des Bundespräsidenten sind weiterhin gewährleistet", betont man in der Präsidentschaftskanzlei. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten würden regelmäßig kontrolliert und instandgehalten. Zuletzt habe die als Eigentümer-Vertreterin für die Republik zuständige Burghauptmannschaft festgestellt, dass - bedingt durch Schäden am veralteten Rohr- und Leitungssystem - dringende Reparaturen notwendig seien.
Vorsorge für Staatsakte und Zeremonien
Die Vorarbeiten haben dafür bereits begonnen. Der Großteil der Arbeiten - darunter auch jene, die den Bundespräsidenten betreffen - startet im nächsten Jahr. Die Baukosten werden von der Burghauptmannschaft getragen, jene für Adaptierungen von der Präsidentschaftskanzlei. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist nach Angaben des Pressesprechers von Van der Bellen nur schwer abschätzbar, handle es sich doch um ein historisches Gebäude.
Aus dem Maria Theresien-Zimmer führt Van der Bellen seine Gäste auch bei Staatsakten, Regierungskrisen und Angelobungen zu vertraulichen Gesprächen in sein Arbeitszimmer. Für derartige oft unvorhersehbare und nicht immer erwünschte Ereignisse sei Vorsorge getroffen, versichert der Sprecher: „Es gibt im Leopoldinischen Trakt weitere Repräsentationsräume, die Zeremonien des Bundespräsidenten angemessen sind, dorthin wird dann ausgewichen.“ (APA, TT)
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