In Klinik geflogen

Frontal von Auto erfasst: Siebenjähriger Bub bei Unfall in Lermoos schwer verletzt

Der Bub wurde in die Klinik nach Innsbruck geflogen.
© Thomas Böhm

Ein Verkehrsunfall mit einem Kind hat sich am Sonntagabend in Lermoos ereignet. Ein siebenjähriger Bub überquerte die Straße und wurde dabei frontal vom Pkw eines 63-Jährigen erfasst. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen werden.

Lermoos – Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem siebenjährigen Fußgänger hat am Sonntagabend in Lermoos zu einem Rettungseinsatz und einer Straßensperre geführt.

Ein 63-jähriger Deutscher war kurz vor 21 Uhr mit seinem Wagen auf der Ehrwalder Straße in Richtung Lermoos unterwegs. Auf Höhe eines dortigen Restaurants ereignete sich das Unglück: Ein siebenjähriger belgischer Bub überquerte gemeinsam mit seinem 13-jährigen Bruder die Fahrbahn, um von einem gegenüberliegenden Parkplatz zum Restaurant zu gelangen.

Der 63-jährige Pkw-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. In der Folge erfasste das Fahrzeug den siebenjährigen Buben frontal. Das Kind wurde durch die Luft geschleudert und blieb anschließend mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen.

In Klinik geflogen

Die Eltern wurden Zeugen des Unfalls, weitere Zeugen leisteten Erste Hilfe. Der 13-jährige Bruder des Buben blieb unverletzt. Das schwer verletzte Kind wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch ein Rettungsteam, den Notarzt aus Ehrwald sowie die Besatzung des Notarzthubschraubers „RK 2“ zur weiteren Behandlung in das Landeskrankenhaus Innsbruck geflogen. Der Autofahrer und sein im Wagen mitfahrender Sohn blieben unverletzt.

Die Reuttener Straße war im Bereich der Unfallstelle für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Lermoos, der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Polizei. (TT.com)