Hilfe, die fließt
Mit einer Spende an die Caritas ermöglichen Tiroler*innen sauberes Wasser in Mali.
Noch vor wenigen Jahren begann für viele Familien im Dorf Toumbou im Westen Malis jeder Tag mit derselben Sorge: Wird heute genügend sauberes Wasser für alle da sein? Die Suche nach Wasser bestimmte den Alltag. Frauen und Kinder legten lange Wege zurück, um Wasser aus Regenrückhaltebecken oder Oberflächenabflüssen zu holen. Oft war dieses Wasser verunreinigt. Krankheiten wie Durchfall und Hautinfektionen waren weit verbreitet. Viele Kinder konnten nicht regelmäßig die Schule besuchen, weil sie beim Wasserholen helfen mussten.
Spendenbeispiele
Mit 40 Euro ermöglichen Sie den Schulbesuch eines Mädchens in Burkina Faso.
Mit 75 Euro schenken Sie einer Familie Saatgut, Schulungen und Werkzeug für den Gemüseanbau.
Mit 120 Euro helfen Sie, einen Brunnen zu bauen und schenken Menschen sauberes Trinkwasser.
Perspektiven eröffnen
Toumbou liegt in der Sahelzone, einer Region, die sich über große Teile West- und Zentralafrikas erstreckt. Seit Jahrzehnten leiden die Menschen dort unter Dürren, extremer Hitze und unregelmäßigen Niederschlägen. Die verheerende Dürre Anfang der 1970er-Jahre führte zu einer humanitären Katastrophe: Millionen Menschen verloren ihre Lebensgrundlage, Tausende starben. Aus dieser Not heraus entstand auch die Solidarität aus Tirol.
Die Caritas Tirol unterstützt seit mehr als 50 Jahren Menschen in den Partnerländern Mali und Burkina Faso. Gemeinsam mit lokalen Organisationen setzt sie sich dafür ein, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern. Seit Beginn der Zusammenarbeit wurden mehr als 200 Brunnen gebaut oder saniert – und damit Hunderttausenden Menschen neue Perspektiven eröffnet.
Eines dieser Projekte entstand in Toumbou. Dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern aus Tirol konnte gemeinsam mit der Caritas Kayes und einer mobilen Wasserbaueinheit ein Brunnen errichtet werden. Die Bohrung war technisch anspruchsvoll und stellte den teuersten Teil des gesamten Projekts dar. Doch sie legte den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute anhält.
Was folgte, zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Hilfe wirkt. Die Dorfgemeinschaft baute die Anlage in Eigeninitiative weiter aus. Es wurden Solarpaneele installiert, eine Solarpumpe angeschafft und ein Wasserturm errichtet. Heute versorgen vier Zapfstellen die Menschen zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Auch zwei Nachbardörfer profitieren inzwischen davon.
Die Veränderungen sind im Alltag spürbar. Die Zahl der wasserbedingten Krankheiten ist deutlich zurückgegangen. Kinder können regelmäßiger die Schule besuchen. Frauen verbringen weniger Zeit mit der mühsamen Wassersuche und gewinnen Freiräume für die Landwirtschaft, die Familie oder eigene Einkommensmöglichkeiten. Aus einem Brunnen wurde ein Motor für Entwicklung.
Solidarität leben
Die Geschichte von Toumbou zeigt, warum die Hilfe aus Tirol so wichtig ist. Eine Spende ermöglicht nicht nur den Bau eines Brunnens. Sie schafft Gesundheit, Bildung und Zukunftsperspektiven. Sie stärkt Menschen darin, ihre Lebensbedingungen selbst zu verbessern.
Gerade in einer Zeit, in der die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit weltweit gekürzt werden, bleibt diese Unterstützung unverzichtbar. Denn nachhaltige Veränderungen entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen dort, wo Menschen einander über Jahre hinweg verlässlich zur Seite stehen. In Toumbou ist aus dieser Solidarität etwas entstanden, das jeden Tag sichtbar wird: sauberes Wasser, neue Chancen und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Jetzt spenden!
Caritas-Spendenkonto
IBAN AT79 3600 0000 0067 0950
Kennwort: Hunger
Onlinespenden unter: www.caritas-tirol.at/online-spenden