Zwei Ausfälle bei der WSG Tirol

Heute soll die Wattener Sieglos-Serie gegen Altach reißen: „Es braucht sehr viel“

Voller Respekt füreinander: ein Steirer (Philipp Semlic/r.) für Tirol, ein Tiroler für Vorarlberg (Ognjen Zaric/l.).
© gepa/Lerch

In Altach geht heute (19.30, Sky) für die WSG Tirol der Punktekampf weiter. Die Vorarlberger setzen dabei auf eine Serie und viel Kontinuität.

Die Statistik spricht heute für Altach: Zuletzt gewann Philipp Semlic in einem seiner ersten Spiele als WSG-Trainer (August 2024) im Ländle, in der Vorsaison ging man dreimal mit einem Remis vom Platz, einmal verlor man gegen den Cup-Finalisten. „Es braucht sehr viel, um in Altach etwas Zählbares mitzunehmen“, weiß der Steirer vor dem West-Derby. Ein Plus der Altacher, die in ihrem Schnabelholz auf die Unterstützung von 4000 Zuschauern setzen können: Der Stamm der Mannschaft änderte sich kaum, mit Shingo Nakano (Stürmer, Albirex Niigata), Denizcan Cosgun (Mittelfeld, Austria Salzburg), Yanis Eisschill (Mittelfeld, SKU Amstetten) und Marko Raguž (Stürmer, Austria Wien) dockte hingegen viel Qualität an. Letzteren, hieß es, hätten auch die Tiroler gerne gehabt.

Semlic muss heute auf Thomas Sabitzer (Muskelverletzung) und den rekonvaleszente Quincy Butler verzichten, dafür könnte der ehemalige Salzburg-Spieler Marc Striednig sein WSG-Pflichtspieldebüt im Mittelfeld geben.

Mit Altach-Coach Ognjen Zaric verfügen die Vorarlberger über einen Taktgeber aus Kufstein. Der 37-Jährige mit bosnischen Wurzeln stabilisierte die Rheindörfler in der Vorsaison, das 0:1 zum Auftakt gegen Rapid blieb den Beobachtern positiv in Erinnerung. Der Tiroler hält fest: „Das wird gegen die WSG ein ganz anderes Spiel.“ So wie sein Gegenüber Philipp Semlic wartet auch der zuvor in Basel und Winterthur tätige Zaric auf „dringend benötigte Verstärkung“ im Angriff: „Es war ein großes Transferziel, das uns jetzt nicht gelungen ist. Wir werden sehen, was die nächsten Tage und Wochen passiert.“ Das war zuletzt auch gegen Rapid ersichtlich. Mit Ousmane Diawara werden Marco Boras und Co. in der WSG-Defensive allerdings genug zu tun haben, Favorit bleibt heute im Schnabelholz fraglos Altach.

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