Feuer breiten sich aus

Eskalation bei Waldbränden im Friaul: Auch Autobahn Venedig-Triest betroffen

Zahlreiche Waldbrände fordern diesen Sommer wieder die Feuerwehren in Italien. (Symbolfoto)
© IMAGO/Alberto Lo Bianco

Mehrere Waldbrände haben sich am Samstag in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien ausgebreitet und die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen gestellt. Nachdem zunächst drei neue Brandherde in den Bergen gemeldet wurden, kamen im Laufe des Tages weitere Feuer hinzu. Besonders angespannt war die Lage am Karst zwischen Monfalcone und Duino.

Feuerwehrmannschaften aus Monfalcone und Triest rückten mit Tanklöschfahrzeugen an. Zusätzlich wurde der Löschhubschrauber "Drago" der Feuerwehr aus Venedig angefordert. Auch am Monte Nero bei Tarvis waren Forstkräfte sowie freiwillige Feuerwehrleute im Einsatz. Sie bekämpften dort einen weiteren Waldbrand. Ein weiteres Feuer brach im Ortsteil Selz der Gemeinde Ronchi dei Legionari aus.

Einschränkungen auf Autobahn

Die Brände wirkten sich auch negativ auf den Verkehr aus. Um den Einsatzkräften freie Zufahrtswege zu ermöglichen, wurden am Autobahnknoten Lisert an der A4 (Venedig-Triest) ab dem späten Samstagnachmittag zwei Fahrspuren gesperrt. Auch auf der Autobahn selbst kam es zu Einschränkungen. In Richtung Redipuglia wurde eine Fahrspur gesperrt, in der Gegenrichtung eine Überholspur. Zudem wurden die Autobahnauffahrten Redipuglia und Villesse in Richtung Triest vorübergehend geschlossen. Für den starken Reiseverkehr am Wochenende bedeutete dies zusätzliche Behinderungen.

Weitere Einsatzkräfte wurden in der bei österreichische Touristen beliebten Badeortschaft Lignano Sabbiadoro gefordert. Dort meldete der Zivilschutz einen Waldbrand im Übergangsbereich zwischen Vegetation und bebautem Gebiet. Feuerwehr und kommunaler Zivilschutz rückten aus. (APA)

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