Tennis-Ass, ehemaliger Ski-Star und Talente: Die Höhepunkte des Wattener Alpencups
Was haben Tirols bester Tennisspieler Sandro Kopp und der ehemalige Ski-Olympiasieger Beat Feuz gemein: Sie schlagen wie rund 200 weitere Teilnehmer dieser Tage beim Wattener Alpencup Fllzkugeln. Auch Tirols jüngste Asse stellen ihr Talent zur Schau.
Einzig in den frühen Morgenstunden ging es auf den Tennisplätzen des TC Wattens an den vergangenen Tage noch beschaulicher zu. Seit Mittwoch nun aber auch um diese Uhrzeit nicht mehr: Parallel zum bereits angelaufenen traditionellen Alpencup, der nunmehr siebenten Auflage, werden die Tiroler Kinder-Meisterschaften (U11 und jünger; ab 9 Uhr) ausgetragen. „Erstmals“, sagt Organisator Daniel Gufler, der mit seinem Team ohnehin schon alle Hände voll zu tun hat.
Mehr Fans als bei ATP-Challenger
Mit elf Bewerben (4 x Damen, 6 x Herren, 1 x Mixed) ist das Wattener ITN-Turnier eines der größten für Hobbyspieler in Tirol – und auch beliebtesten. Nicht nur für sie. In der höchsten Kategorie, dem Champions-Bewerb, schlägt Sandro Kopp, aktuelle Nummer 289 der Welt, heute (17 Uhr) auf. Einer der seltenen Auftritte des Kramsachers in der Heimat, abgesehen vom Generali-Open in Kitzbühel. Selbst das Heim-Future ging sich für Kopp aufgrund der internationalen Einsätze heuer nicht aus. „Wir fühlen uns sehr geehrt“, freut sich Gufler.
Neben der Freundschaft zieht auch eine andere Art Nähe in die Kristallstadt. „Sandro sagt, dass er hier mehr Zuschauer hat als bei einem Challenger irgendwo im Ausland und die Atmosphäre so angenehm sei“, erklärt der OK-Chef.
Der beliebteste Gegner
Rund 300 Gäste erwartet man zu Spitzenzeiten (Finale Samstag 11 Uhr) rund um die neue Terrasse mit Sicht auf alle acht Sandplätze – auch auf die HobbyspielerInnen, für die es, unterteilt in Spielstärken, um ähnlich viel geht. Zumal sich heuer sogar ein ehemaliger Ski-Olympiasieger, -Weltmeister und Hahnenkammsieger fordern lässt: Beat Feuz, der für Oberperfuss bekanntlich auch in der Tiroler Meisterschaft spielt. „Er ist einer unserer beliebtesten Gegner. Jeder möchte einmal gegen ihn spielen oder wohl lieber noch mit ihm“, sagt Gufler schmunzelnd.
Erstmals Top 300
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