„Hoch Kultur“-Festival zog rund 7000 Gäste auf die Unterstalleralm und ins Zirkuszelt
Vier Tage drehte sich in Innervillgraten alles um die Musik: Das zweite „Hoch Kultur“-Festival war ein großer Erfolg. Und künftig soll es regelmäßig stattfinden.
Es waren vier unvergessliche Tage – nicht nur für die Musikerinnen und Musiker, die auf 1673 Metern auf der Bühne standen: Rund 7000 Menschen besuchten das „Hoch Kultur“-Festival in Innervillgraten, das vergangenen Samstag zu Ende ging.
Eröffnet wurde das Festival am 12. August mit der Produktion „Holzfällen“ mit Nicholas Ofczarek und der Musicbanda Franui. Als Spielstätte diente dafür erstmals ein Zirkuszelt im Dorfzentrum. „Damit haben wir heuer erstmals einen zweiten eigenständigen Ort auf die Beine gestellt, in dem wir künftig wetterunabhängig spielen können“, sagt Festivalleiter Andreas Schett.
Silbe für Silbe ein Ereignis
Eindrucksvoller Abend im Zelt: So war der Auftakt des zweiten „Hoch Kultur Festivals“
An den weiteren Tagen folgten Auftritte unter anderem von Christiane Karg gemeinsam mit Franui sowie experimenteller Jazz von Nik Bärtsch’s Ronin.
Ebenfalls Teil des Programms waren die Pianistin Johanna Summer mit Elektro Guzzi, The Erlkings, das Simply Quartett mit Áaron Horváth am Zymbal sowie die Akkordeonistin Viviane Chassot.
Musik auf 1673 Metern
Hochkultur mit Bodenhaftung und Weltstars auf der Wiese
Das Finale fand auf einer Alm auf 1673 Metern Seehöhe statt. Dort traten Pierre-Laurent Aimard mit Werken von Franz Schubert, das Ensemble Vox Clamantis, Wolfgang Muthspiel sowie Florian Boesch auf, der „Die schöne Müllerin“ präsentierte.
Ab jetzt alle zwei Jahre
Festivalleiter Andreas Schett zog eine positive Bilanz: „Unter freiem Himmel zu liegen und einen Deutschen Tanz von Franz Schubert, ein bretonisches Volkslied oder eine Jazz-Improvisation zu hören, ist ein unvergleichliches Erlebnis, das unser Publikum wirklich bewegt.“ Künftig soll das Festival alle zwei Jahre stattfinden. (TT)
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