Festival zieht Bilanz

Historischer Rekord: 275.000 Besucher bei den Bregenzer Festspielen

Die neue „Traviata“ auf der Seebühne wurde 28-mal gezeigt – mehr als 193.000 Besucherinnen und Besucher wurden gezählt.
© APA/AFP/KARL-JOSEF HILDENBRAND

Noch nie seit der Gründung 1946 haben die Bregenzer Festspiele so viele Menschen erreicht wie im Jubiläumsjahr 2026. Die 80. Saison endete mit rund 275.000 Besucherinnen und Besuchern.

Mit der letzten Aufführung von Giuseppe Verdis „La traviata“ auf der Seebühne sind die Bregenzer Festspiele am Sonntag zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter verzeichnete die 80. Saison rund 275.000 Besucherinnen und Besucher. Damit wurde der bisher höchste Wert in der Geschichte des Festivals erreicht.

In den fünf Festivalwochen standen etwa 80 Veranstaltungen auf dem Programm. Den größten Anteil am Besucheraufkommen hatte das Spiel auf dem See: Die von Damiano Michieletto inszenierte „La traviata“ wurde 28-mal gezeigt und erreichte laut Festspielen 193.474 Besucherinnen und Besucher.

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Zum Programm gehörten außerdem die Opernproduktion „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ im Festspielhaus, zeitgenössisches Musiktheater auf der Werkstattbühne, das Opernstudio, Schauspiel- sowie Orchester- und Kammerkonzerte. Auch die Jungen Festspiele waren Teil des Jubiläumsjahres.

Die diesjährige Hausoper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ war auch bei der Kritik ein Erfolg.
© ANJA KÖHLER

Als stärkster Festivaltag wurde der 1. August verzeichnet. Nach Angaben der Festspiele kamen an diesem Tag rund 15.000 Menschen zu verschiedenen Veranstaltungen. Allein am „Singalong am See“ beteiligten sich demnach rund 6600 Besucher auf der Seetribüne.

Bereits fest steht das Programm für den Sommer 2027: Im Festspielhaus wird am 21. Juli Othmar Schoecks „Penthesilea“ eröffnet. Auf der Seebühne kehrt Verdis „La traviata“ zurück. Die Wiederaufnahme ist für den 22. Juli angekündigt. (TT)

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