Versöhnung, die es nie gab

Kritik an Theaterstück in Reutte: Künstlerische Freiheit oder geschönte Geschichte?

Ein versöhnliches Ende auf der Bühne führte zu einem Konflikt abseits davon.
© MICHAEL RICHTER EHRWALD

Das Theaterstück „Sterntaler für die Zugspitze“ behandelt die Biografie Hermann Sterns, der in den 1920ern die Seilbahn auf die Tiroler Seite der Zugspitze bauen ließ – und später von den Nazis verfolgt wurde. Die Aufführung endet mit einer Versöhnung. Die gab es aber in der Realität nicht. Eine Diskussion über künstlerische Freiheit und Österreichs Umgang mit der eigenen Geschichte.