Mordalarm in Oberösterreich: Spielende Kinder fanden Frauenleiche an Flussufer
Spielende Kinder haben am Dienstag im Vöcklabrucker Ortsteil Dürnau nahe des Ager-Ufers eine Frauenleiche gefunden, die mehrere Stichverletzungen aufwies. Das vorläufige Obduktionsergebnis bestätigte am Donnerstag den Verdacht auf Fremdverschulden, informierte Christoph Weber, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels. Es wird wegen Mordes ermittelt. Zu den Details hält man sich bedeckt, bisher sei aber kein Verdächtiger festgenommen worden.
Laut Weber handelt es sich bei der Getöteten um eine 53-Jährige aus Laakirchen (Bezirk Gmunden). Dass sie, wie die Kronen Zeitung berichtete, seit einigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik abgängig gewesen sei, wollte man bei der Staatsanwaltschaft nicht kommentieren.
Psychiatrie-Patientin kehrte von Ausgang nicht zurück
Allerdings bestätigte die Oberösterreichische Gesundheitsholding, dass die Frau „Patientin des offenen Bereichs der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck“ gewesen sei. Als sie von einem „üblichen und geplanten Ausgang“ nicht zurückgekehrt sei, habe man die Polizei informiert.
Die Staatsanwaltschaft blieb „aus ermittlungstaktischen Gründen“ sehr sparsam mit Informationen, auch zu Hintergründen und möglichen Tatverdächtigen wollte man vorerst nichts sagen. Nur so viel: Man arbeite auf Hochtouren, „um den oder die Täter zu finden“, so Weber. (APA)