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Damit Wohnen kein Luxus ist

Ob gemietet oder gekauft – die Branchenvertreter:innen der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder wissen „Wohnen ist ein Grundwert“.
© WK Tirol

Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Wohnen ist ein Grundwert!

Während alle von leistbarem Wohnen reden, legt die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Tirol konkret ein 5-Punkte-Maßnahmen-Paket vor, denn „Wohnen ist ein Grundwert!“

Fachgruppen-Obfrau Dr. Ellen Moll: „Damit sich Menschen ein echtes Zuhause schaffen können, arbeiten wir im Hintergrund!“ Bauträger, Immobilienmakler und Hausverwalter – alle drei Berufsgruppen haben als Kenner des Tiroler Wohnungsmarktes Maßnahmen erarbeitet und fordern die Politik zum Handeln auf: „Das Land Tirol hat mächtige Werkzeuge in der Hand – von der Wohnbauförderung über die Raumordnung bis hin zur Bauordnung. Diese müssen jetzt konsequent genutzt werden!“ In ihrem 5-Punkte-Paket empfiehlt die Fachgruppe beispielsweise Entlastungen wie etwa die Befreiung von der Grunderwerbssteuer beim erstmaligen Erwerb einer Eigentumswohnung.

Fachgruppen-Obfrau Ellen Moll und ihre Stellvertreter Anton Ruech (Berufsgruppensprecher Bauträger, links) und Arno Wimmer (Berufsgruppensprecher Immobilienmakler) fordern mutige Schritte von der Politik.
© Blickfang

Öffentliche Hand verteuert Wohnen

Eine Studie der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung belegt, dass bereits rund 41 % der Wohnbaukosten auf die öffentliche Hand entfallen. Dazu zählen Gebühren, Abgaben sowie direkte und indirekte Steuern von Gemeinden, Ländern und Bund. Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 6.900 Euro pro Quadratmeter fließen somit rund 2.830 Euro pro Quadratmeter an die öffentliche Hand, so die Branchenvertreter:innen.

Betriebskosten senken

Ob gemietet oder gekauft – laufend fallen Erhöhungen der Betriebskosten an. Beispielsweise Gemeindegebühren für Wasser, Kanal und Abfall etc. „Die Hausverwaltung schaut bei Verträgen und Instandhaltung darauf, dass kostenschonend gearbeitet wird. Mehr Baunormen bedeuten jedoch mehr Geräte, die gewartet und erhalten werden müssen“, rechnet Expertin Ellen Moll vor: „Im Vergleich Altbau- zu Neubauwohnung macht das bei den Betriebskosten schnell einen Unterschied von Euro 200,00 pro Monat bei einer 100 m² Wohnung aus!“

Betriebskosten im Griff

Die Hausverwaltung schaut auf Verträge und Wartungen. Bewohnerinnen und Bewohner schauen auf ihren individuellen Verbrauch: Dusche statt Vollbad spart Wasser, richtige Abfalltrennung senkt Gebühren.

Wussten Sie, dass nur ein Grad weniger auf dem Raumthermostat, die Heizkosten bereits um sechs Prozent reduziert? Und nicht vergessen: Stoßlüften statt Fenster kippen!

Wir kümmern uns darum

Die Fachgruppe vertritt nicht nur die Interessen ihrer rund 1.400 Mitglieder aus den Bereichen Bauträger, Immobilienmakler und Hausverwaltung, sondern bietet Beratungen sowie Weiterbildungen an. Das stellt die Qualität der Dienstleistungen sicher, wenn der Bauträger das Haus errichtet, der Makler passende Käufer oder Mieter findet und der Verwalter sich um Instandhaltung und Abrechnung kümmert.

Das 5-Punkte-Paket im Detail: www.wko.at/tirol/immobilien