ÖFB trennte sich von Sportdirektor Schöttel, Nachfolge offen
Der ÖFB und Sportdirektor Peter Schöttel gehen künftig getrennte Wege. Diese Entscheidung wurde am Freitag im Rahmen der Aufsichtsratssitzung des Fußballverbands getroffen.
Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Stadiondächern. Seit Freitagabend ist es fix: Peter Schöttel ist nicht mehr Sportdirektor beim ÖFB. Wie der Fußballverband nach der Aufsichtsratssitzung bekannt gab, muss der 59-jährige Ex-Internationale nach neun Jahren im Amt seinen Posten räumen. Als Grund nannte der Verband in einer Aussendung „unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der künftigen strategischen Ausrichtung und Ausgestaltung der Position“.
„Ich nehme die getroffene Entscheidung zur Kenntnis. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in neun sehr erfolgreichen Jahren bedanken“, wurde Schöttel in einer Aussendung zitiert.
Prödl als Nachfolger?
„Wir bedanken uns bei Peter Schöttel für seine Arbeit in den vergangenen Jahren, die von vielen Erfolgen für den ÖFB geprägt war. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, sagte Fußball-Oberhaupt Josef Pröll.
Der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende will am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz über die weitere Vorgehensweise informieren. Zuletzt wurde Sebastian Prödl, Leider der Nachwuchs-Nationalteams im ÖFB, als Nachfolger von Schöttel gehandelt. (TT.com)
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