Im Zeitraffer dokumentiert

Beim Sterben zugeschaut: So schnell verschwinden Gletscher in Tirol

Dokumentation eines Zerfalls: 2019 bildete sich im Schlatenkees der erste kleine Trichter (links oben), 2022 wich das Eis immer weiter zurück. Die Eisschollen im See, die 2024 noch zu sehen waren (links unten), sind 2026 verschwunden und haben dem zweitgrößten See des Bezirks Platz gemacht.
© APA/GREENPEACE/MITJA KOBAL

In nur sieben Jahren wurde aus dem massiven Schlatenkees in der Venedigergruppe ein Schmelzwasser-See. Das zeichnet Greenpeace in einer Fotoserie und Videos nach. Für den Nationalpark Hohe Tauern ist das Tempo des Zerfalls bemerkenswert, das entstandene Gewässer ist mittlerweile der zweitgrößte See in ganz Osttirol.