ÖSV-Abfahrer trat vor Saisonstart überraschend zurück: „War eine lange Reise“
De 8. März 2024 war der Anfang vom Ende für Christoph Krenns Ski-Karriere. Bei einem schweren Sturz im Europacup-Super-G in Verbier (SUI) verletzte sich der Niederösterreicher schwer. Der 32-Jährige zog sich dabei im linken Bein einen Bruch des Schienbeinkopfes sowie einen Kreuz- und Außenbandriss zu. ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer sprach damals von einer „dramatischen Verletzung“.
Über zwei Jahre kämpfte Krenn um sein Comeback, jetzt zog er die sportliche Notbremse und verkündete seinen Rücktritt. „Heute endet ein ganz besonderes Kapitel. Es war eine lange Reise voller unvergesslicher Momente, großer Erfolge und heftiger Rückschläge. Mehr als einmal habe ich alles für ein Comeback gegeben. Heute weiß ich: Es ging nie nur um Siege und Platzierungen, sondern um den Weg dorthin“, schrieb der ÖSV-Speedspezialist auf Instagram.
Und weiter: „Die Verletzung 2024 zeigte mir körperliche Grenzen und veränderte meinen Blick auf Sport und Leben. Die Reha läuft gut, doch nach der schweren Nerven- und Knieverletzung wäre ein Comeback derzeit gesundheitlich nicht sinnvoll. Ich habe mir immer versprochen: Wenn ich diesem Sport nicht mehr alles geben kann, was er verdient, ist es Zeit aufzuhören. Dieser Moment ist gekommen.“
Sein bestes Weltcup-Resultat verbuchte Krenn im Dezember 2018, als er im Super-G von Beaver Creek auf den sechsten Platz fuhr. Insgesamt stand er bei 33 Weltcup- und 82 Europacup-Rennen am Start. (TT.com)
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