Tiroler Volleyball-Teams legen los

Auftakt in den Landesligen: Mit 87 Mannschaften in die neue Saison

In der Vorsaison gab es noch Tiroler Derbys in der 2. Liga, jetzt ist man getrennt: Inzing/Mils stieg auf, TI-volley blieb.
© Axel Springer

Tirols VolleyballerInnen starten wieder durch – zunächst mit dem Super-Cup auf lokaler Ebene. Die Inzing/Mils-Damen schnuppern indes am Donnerstag erstmals Bundesliga-Luft, am Samstag geht es los.

Die Damen geben im Tiroler Volleyball den Ton an. 50 weibliche und 37 männliche Teams starten in den nächsten Wochen in ihre jeweils vier Landesligen der allgemeinen Klassen. Der Vorhang fällt am Wochenende mit dem Supercup – den Schlagerspielen zwischen Tiroler Meister und Tiroler Cupsieger der abgelaufenen Saison. Dabei treffen die TI-volley-Landesligistinnen auf die USI-Avalanches. Parallel dazu fordert bei den Herren Hypo Tirol VT II ebenso die USI Avalanches (Samstag, Hötting-West, 18 Uhr).

Auch auf nationaler Ebene haben die Frauen die Nase vorn: Die SU Inzing/Mils, jahrelang fixe Größe in der zweiten Bundesliga, wagt erstmals den Schritt in die höchste Spielklasse Österreichs. Bei der Auftakt-Pressekonferenz am Donnerstag in Wien (11 Uhr, live ORF Sport+) gibt es einen ersten Vorgeschmack, bevor man am Samstag debütiert – ausgerechnet in Graz, beim Vizemeister. „Wir sind schon gespannt auf alles, was kommt“, sagt Trainer Roland Gattermayr.

Tiroler Damen in 1. und 2. Liga

Die TI-volley-Damen, Österreichs Meisterinnen von 2024, bleiben indes in der 2. Bundesliga – trotz der sportlichen Möglichkeiten, sich für Liga eins zu qualifizieren. „Vorerst werden wir sehen, was die Zukunft bringt“, sagt Obfrau Karin Blätterbauer-Krummenacher. Der Auftakt erfolgt ebenfalls am Samstag (USI-Halle 16 Uhr) gegen Mühlviertel. Im Vorprogramm des lokalen Super-Cups, sozusagen.

Unsere Zukunft bleibt weiter offen. Wir starten jedenfalls wieder mit drei Landesliga-Teams.
Stefan Chrtiansky, Sportdirektor Hypo Tirol

Eine offene Zukunft gibt es auch dort, in der Landesliga A, wie Hypo-Tirol-Sportdirektor Stefan Chrtiansky erklärt. Fix sei, dass man mit drei Teams starte, zwei mit ehemaligen Bundesligaspielern gespickte wie Finn und Leander Örley, die getrennt spielen und dazu einer U20-Mannschaft. Größter Herausforderer dürfte die SG Mils/Inzing werden, die mit dem neuen Trainer Daniel Müller heuer endgültig den Aufstieg in die zweite Liga schaffen will. Ebenfalls mit drei Teams in der Landesliga A vertreten sind die SU Inzingvolley bei den Damen.

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