Wollte Schluss machen: 18-Jährige nach Beziehungsstreit erstochen

Ein 21-Jähriger soll mit einem Küchenmesser mehrmals auf die junge Steirerin eingestochen haben.

Wien - Eine 18-jährige Kellnerin aus der Steiermark ist in der Nacht auf Mittwoch von ihrem 21-jährigen Freund nach einem Beziehungsstreit in der gemeinsamen Wohnung in Wien-Margareten erstochen worden. Der Verdächtige, ein aus Kärnten stammender Jus-Student im ersten Semester, der selbst die Polizei alarmiert hat, habe bei seiner Festnahme „gefasst gewirkt“, sagte Polizeisprecher Mario Hejl.

Der mordverdächtige junge Mann gab bei seiner Einvernahme an, dass seine Freundin Schluss machen wollte. Es sei zu einem Streit gekommen, bei dem er die Frau im Affekt getötet habe. Der 21-Jährige ergriff ein Küchenmesser und stach mehrmals auf den Oberkörper seines Opfers ein. Er war nicht alkoholisiert, die Tat tue ihm leid, berichtete Hejl.

Zwischen den beiden soll es immer wieder Streitigkeiten gegeben haben. In die gemeinsame Wohnung waren sie erst im Frühjahr eingezogen. Seit Februar 2009 waren sie ein Paar.

Die Tat ereignete sich kurz vor 1.00 Uhr. Nachdem sein Opfer blutüberströmt am Schlafzimmerboden niedergesackt war, verließ der Kärntner die im dritten Stock gelegene Wohnung und ging auf die Straße. Dann alarmierte er mit seinem Mobiltelefon die Polizei. „Sinngemäß hat er den Kollegen die Tat da schon gestanden“, berichtete Hejl. Er wurde an Ort und Stelle festgenommen. (APA)

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