Tirolerin Osl trägt ÖRV-Hoffnungen bei der WM im Wallis

Die Ex-Weltcupsiegerin kämpft um eine gute Platzierung im Cross-Country. Bernhard peilt im Downhill Top Ten an.

Champery/Schweiz – Ex-Weltcupsiegerin Elisabeth Osl trägt bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Champery am Wochenende die Hoffnungen des ÖRV auf einen Spitzenplatz. Die 25-jährige Tirolerin hat zwar keine optimale Weltcup-Saison hinter sich, hat aber auf der schwierigen Strecke im Wallis in ihrer bisher erfolgreichsten Saison 2009 schon gewonnen. Bei den Herren wäre ein Top-Ten-Rang im olympischen Cross-Country-Bewerb durch Christoph Soukup oder Karl Markt angesichts der jüngsten Ergebnisse hingegen eine Überraschung.

Im Downhill (Finale am Sonntag) möchte Petra Bernhard im Vorderfeld mitmischen, sie hat heuer mehrere Top-Ten-Platzierungen erreicht. Im Four-Cross scheint in Abwesenheit der rekonvaleszenten Ex-Weltcupsiegerin Anita Molcik für Helene Frühwirth ein Rang unter den ersten Zehn in Reichweite zu sein.

Osl reiste schon am Montag in den WM-Ort. „Die technisch anspruchsvolle Strecke kann man im Training gar nicht oft genug befahren“, schrieb die Kirchbergerin auf ihrer Homepage. Ihre Ziele formulierte sie vorsichtig, war doch ein sechster Platz das beste Saisonresultat der 15. des Gesamtweltcups. Osl geht am Samstag dennoch mit Selbstvertrauen ins Rennen. „Champery liegt mir und ich konnte dort auch schon große Erfolge feiern. Ich lasse mich überraschen.“ (APA)


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