AHS-Gewerkschaft wirft Schmied Gesetzesbruch vor

Rechtzeitig zum Schulbeginn schießen sich die Lehrergewerkschafter wieder einmal auf Unterrichtsministerin Schmied ein. Der Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft Eckehard Quin wirft ihr in einer Aussendung „Gesetzesbruch“ vor: Mehr als drei Jahre nach dem Nationalratsbeschluss zur Senkung der Klassenschülerhöchstzahl von 30 auf 25 weigere sich die Ministerin nach wie vor, diesen umzusetzen.

Schmied möge sich das baldige Verschwinden des Gymnasiums aus der österreichischen Schullandschaft wünschen, als Bundesministerin habe sie jedoch die Gesetze zu befolgen und ihre verfassungsmäßigen Pflichten zu erfüllen, tadelt der Gewerkschafter.

Fast die Hälfte der AHS-Unterstufenklassen weise Schülerzahlen über 25 auf. Quin kündigte an, den „Gesetzesbruch“ anzuprangen, bis die Ressortchefin die „unerträgliche Diskriminierung“ der Gymnasien beende oder der Bundeskanzler seinen Handlungsbedarf erkenne.

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