Österreichs Staatsspitze zur UNO nach New York
Bundespräsident Fischer bricht am Montag nach New York auf, wo er an der UNO-Generalsversammlung teilnehmen wird. Angesichts der gegenwärtigen Probleme im Nahen Osten wird der Bundespräsident unter anderem mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas und dem jordanischen König Abdullah II. zusammentreffen. Ab Dienstag wird Fischer von Bundeskanzler Faymann und Außenminister Spindelegger flankiert.
Zum Auftakt der internationalen Spitzentreffen in New York beginnt am Montag ein Gesundheitsgipfel. Rund 35 Staats- und Regierungschefs, darunter Fischer, sowie etwa 50 Gesundheits- und Außenminister aus aller Welt wollen sich auf dem zweitägigen Treffen mit der Prävention von nicht-ansteckenden Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herzbeschwerden befassen.
Fischer wird am Rand der UNO-Generversammlung auch bilaterale Gespräche mit dem Präsidenten des neuen UNO-Mitgliedes Südsudan, Salva Kiir Mayardit und mit dem irakischen Staatsoberhaupt Talabani, Kasachstans Präsident Nasarbajew, dem libanesischen Staatspräsidenten Sleimane und dem bolivianischen Präsidenten Morales führen.
Faymann wird in New York Ronald Lauder, den Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses und ehemaligen US-Botschafter in Österreich, treffen. Dann fliegt er weiter nach Kalifornien, wo er mit früheren kalifornischen Gouverneur Schwarzenegger zusammentreffen wird.
Das umfangreichste Pensum hat sich der Außenminister vorgenommen: Spindelegger wird am Rand der UNO-Sitzung mehrere Termine gemeinsam mit dem Bundespräsidenten absolvieren und „solo“ zahlreiche Amtskollegen, darunter jene des Irak, Israels, Ägyptens, Jordaniens und des Libanon, sowie den Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil Elaraby, treffen. Auch ein Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban hat Spindelegger auf der Agenda - und schließlich am Samstag seinen Rede-Auftritt vor der UNO-Generalversammlung.
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