Mindestens 30 Tote durch Unwetter in China
Erdrutsche und Überschwemmungen in Norden und Südwesten.
Peking - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach heftigen Regenfällen sind in China mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. In der Provinz Shaanxi im Norden des Landes starben mindestens 17 Menschen bei einem Erdrutsch, der eine Ziegelei unter sich begrub. Weitere 15 Menschen wurden dort nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua noch vermisst.
In der südwestlichen Provinz Sichuan gab es mindestens 13 Tote und zehn Vermisste durch die Unwetter. Große Landesteile standen unter Wasser. Der Regen hielt am Montag an und ließ die Flüsse weiter anschwellen. Die Behörden gaben einen Evakuierungsbefehl für 600.000 Menschen.
Der Fluss Jialing überschritt die Hochwassermarke bereits um fast sieben Meter, während das Wasser weiter stieg. Mehr als 2000 Häuser stürzten durch die Überschwemmungen ein und 10.000 weitere wurden beschädigt, wie Xinhua berichtete. China wird in jedem Sommer von heftigen Regenfällen, den Sommertaifunen, heimgesucht. Im vergangenen Jahr lösten die Unwetter in weiten Teilen des Landes die schwersten Überschwemmungen seit zehn Jahren aus. Mehr als 4.300 Menschen starben oder wurden als vermisst gemeldet. (APA/AFP)
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