Für Red-Bull-Boss Mateschitz ist Vettel/Webber die „Wunschpaarung“
„Man kann von Wettbewerb und Eigeninteressen eher sprechen als von Zusammenarbeit“, erklärte der Rennstall-Besitzer.
Berlin – Für Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz sind Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und dessen australischer Teamkollege Mark Webber eine ideale Fahrer-Besetzung. „Mit beiden kann man den Wettkampf gewinnen, wenn auch ihre Persönlichkeiten und Zugänge unterschiedlich sind. Wenn man dann auch noch beide im Team hat, kann das nur eine Wunschpaarung sein“, sagte Mateschitz.
Vettel kann schon an diesem Sonntag in Singapur seinen zweiten WM-Titel nacheinander einfahren. Der Heppenheimer und Webber bilden seit 2009 das Red-Bull-Duo. Während Vettel seinen Vertrag bereits vor der laufenden Saison bis Ende 2014 verlängert hatte, unterschrieb Webber jüngst bis Ende 2013. Der 35-Jährige steht seit 2007 in Diensten von Red Bull.
„Der Teamkollege ist der erste und unmittelbarste Wettbewerber, den es zu schlagen gibt. Man kann also von Wettbewerb und Eigeninteressen eher sprechen als von Zusammenarbeit. So ist es auch bei Mark und Sebastian“, erklärte Mateschitz. „Diese findet im Interesse des Teams fair statt, aber ohne, dass sich die beiden etwas schenken“, fügte der Österreicher hinzu.
In der vergangenen Saison hatte Mateschitz eine Teamorder zugunsten einer seiner beiden Fahrer im Titelkampf abgelehnt. Am Ende setzte sich Vettel durch und wurde jüngster Champion der Formel-1-Geschichte. Derzeit führt er mit 284 Punkten erneut die WM-Wertung an, Webber ist mit 117 Zählern Rückstand Vierter. (dpa)
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