„Der Wettlauf zum Südpol“ für Deutschen Fernsehpreis nominiert
Die ORF/ZDF-Koproduktion „Der Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich“ ist für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. In der Katego...
Die ORF/ZDF-Koproduktion „Der Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich“ ist für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. In der Kategorie Beste Unterhaltung/Doku gibt‘s ein Wettrennen gegen „Goodbye Deutschland - die Auswanderer“ (VOX) und „Stellungswechsel - Job bekannt, fremdes Land“ (K1). Bei den heute bekanntgegebenen Nominierungen für den Preis, der am 2. Oktober zum dreizehnten Mal vergeben wird, finden sich auch in der Kategorie Beste Schauspielerin (Alexandra Neldel mit „Die Wanderhure“), Bester Fernsehfilm („Die Hebamme - Auf Leben und Tod“) und Beste Serie („Doctor‘s Diary“) Produktionen mit ORF-Beteiligung. Insgesamt wird die Trophäe in zwölf Kategorien verliehen - die ARD führt mit 15 Nominierungen vor dem ZDF und RTL (jeweils sieben) und Sat.1 (vier).
Fünf Frauen und fünf Männer hoffen auf den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerinnen und beste Schauspieler: Nina Kunzendorf („In aller Stille“, ARD), Alexandra Neldel („Die Wanderhure“, Sat.1/ORF), Petra Schmidt-Schaller („Das geteilte Glück“, ARD), Maria Simon („Es war einer von uns“, ZDF) und Lisa Wagner („Tatort: Nie wieder frei sein“, ARD) sind die weiblichen Kandidaten, Vladimir Burlakow („Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis“, Sat.1), Jörg Hartmann („Weissensee“, ARD), Stefan Kurt („Dreileben - Eine Minute Dunkel“, ARD), Misel Maticevic („Nachtschicht: Ein Mord zu viel“, ZDF) und Justus von Dohnanyi („Tatort: Eine bessere Welt“, ARD) sind die fünf männlichen Schauspieler.
Die Stifter des Preises (ARD, ZDF, RTL und Sat.1) kamen überein, den Fernsehpreis zumindest bis 2014 weiter zu veranstalten, auch wenn er noch nicht seine endgültige Form gefunden hat, denn in der Jury herrschen verschiedene Vorstellungen über die Art und die Zahl der Kategorien. So wollen manche, dass auch Autoren und Regisseure sowie andere hinter den Kulissen Beteiligte wie früher wieder in den Genuss des Preises (ein Plexiglas-Obelisk) kommen sollen.
Zu den Top-Kategorien zählt der Fernsehfilm, für die fünf Beiträge die Chance auf die Auszeichnung haben: „Die fremde Familie“ (ARD), „Die Hebamme - Auf Leben und Tod“ (ZDF/ORF), „Homevideo“ (Arte/NDR/BR), „In aller Stille“ (ARD) und „Undercover Love“ (RTL). Für die Kategorie Bester Mehrteiler sind die Filme „Go West - Freiheit um jeden Preis“ (ProSieben), „Hindenburg“ (RTL) und „Der kalte Himmel“ (ARD) nominiert. In der Kategorie Beste Unterhaltung/Show wetteifern der „Eurovision Song Contest“ (ARD), „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ (RTL) und „Let‘s Dance“ (RTL) miteinander, um die Auszeichnung als Beste Serie kämpfen neben der Ärzteserie „Doctor‘s Diary“ noch „Weissensee“ (ARD) sowie „Der letzte Bulle“ (Sat.1).
Die Jury würdigte im Genre Fernsehfilm die „große thematische Vielfalt, hervorragende Autoren- und Regieleistungen, ausgezeichnete Schauspieler und eine überzeugende Produktionsqualität“. Im Jahr der Krisen und Katastrophen hätten Korrespondenten und Experten für Vermittlung und Einordnung gesorgt: Dies gelte für ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause mit seiner Brüssel-Berichterstattung zur Eurokrise, für Antonia Rados (RTL) für ihre Nahost-Berichterstattung und für Ranga Yogeshwar für seine Fukushima-Hintergründe - sie alle konkurrieren in der Kategorie Beste Information.
Neben den zwölf Kategorien kommen ein Ehrenpreis für das Lebenswerk, ein Förderpreis und Ehrungen für besondere Leistungen in Fiktion, Unterhaltung und Information hinzu. Die Gala im Kölner Coloneum wird am 3. Oktober (20.15 Uhr) von RTL ausgestrahlt. (APA/dpa)
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