Kapfenberg stolperte bei Reichenau
Die Steirer unterlagen am Mittwoch beim Tiroler Landesliga-Leader Reichenau nach Verlängerung verdient mit 1:2.
Innsbruck - Kapfenberg ist das erste prominente „Opfer“ in der zweiten Runde des österreichischen Fußball-Cups. Die Steirer unterlagen am Mittwoch beim Tiroler Landesliga-Leader Reichenau aus Innsbruck nach Verlängerung verdient mit 1:2 (1:1,0:1). Einzig Erkinger traf für die Gäste, die ihre Chance aber auch im „Nachsitzen“ nicht nutzen konnten.
Das Bundesliga-Schlusslicht ist damit das zweite Oberhaus-Team, das im Pokal die Segel streichen musste. In der ersten Runde hatte es bereits Wiener Neustadt erwischt, das Rapids Amateuren mit 0:1 unterlag. Für Kapfenberg war es die sechste Pflichtspiel-Niederlage en suite.
In den ersten fünf Minuten schoss Kapfenberg den an diesem Abend bärenstarken Reichenau-Goalie Hörtnagl warm. Dann legten die Hausherren vor 500 Zuschauern aber den Respekt ab, kamen zu mehreren Möglichkeiten und gingen durch Kostner in der 39. Minute in Führung.
Doch Fortuna war den „Falken“ vorerst hold. Zwar fand man kaum Chancen vor, rettete sich dank des späten Ausgleichs durch Stefan Erkinger (75.) aber in die Verlängerung. Dort allerdings schlug in der 96. Minute Radi zu, der damit die Überraschung gegen eine planlos agierende Gregoritsch-Elf perfekt machte.
„Diese Niederlage ist sehr bitter. Die schlechten Platzverhältnisse dürfen keine Ausrede sein“, stellte Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch nach dem blamablen Out in Innsbruck klar. „Wir haben wieder einmal zu viele hundertprozentige Möglichkeiten vergeben. Die heute eingesetzten Spieler haben mich enttäuscht, sie haben ihre Chance nicht genützt“, meinte der 53-Jährige.
Gregoritsch erwartet nun im Keller-Derby der Bundesliga am Samstag daheim gegen Mattersburg eine klare Reaktion. „Da erwarte ich mir von der Mannschaft ein deutliches Zeichen.“ (APA)
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