Salzburg-Verteidiger Reitz für zwölf Spiele gesperrt
Der US-Amerikaner hat seinen Gegenspieler mit dem Stock am Kopf verletzt.
Wien – Der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga hat Erik Reitz von Red Bull Salzburg am Dienstag für zwölf Spiele gesperrt. Der US-Amerikaner hatte am Freitag im Auswärtsspiel gegen Graz (3:5) den Tschechen Zdenek Blatny nach der Pausensirene heftig mit dem Schläger attackiert und den Tschechen dabei am Kopf verletzt. Reitz ist damit erst wieder am 16. November gegen die Vienna Capitals einsatzberechtigt.
Reitz habe Blatny „von hinten kommend mit einem gezielten Faustschlag gegen das Gesicht niedergestreckt und sich in weiterer Folge auf den am Boden liegenden Spieler geworfen und zumindest einen weiteren Faustschlag ausgeführt, bevor die Schiedsrichter einschreiten konnten“, erklärte der Strafsenat. „Nachdem der angegriffene Spieler offensichtlich benommen am Eis lag, hat der Spieler Reitz sich auf diesen gelegt und nochmals gegen den Kopf geschlagen. Weitere Schläge konnten durch die intervenierenden Schiedsrichter verhindert werden“, hieß es in der Urteilsbegründung weiter.
Der Strafsenat sperrte ab Dienstag auch Jonathan Ferland (Vienna Capitals) und Kyle Wanvig (VSV) wegen Faustschlägen für mehrere Spiele. Ferland, der mehrere Gegenspieler von Olimpija Ljubljana angegriffen hatte, wurde für fünf Partien ausgeschlossen. Wanvig attackierte Antti Pusa von Jesenice und muss deshalb vier Matches aussetzen. (APA)