Mindestens 18 Tote in den USA durch verseuchte Melonen

Der Verzehr von mit Listerien belasteten Melonen hat in Amerika bereits 18 Menschen das Leben gekostet.

Washington - Mindestens 18 Menschen sind in den USA an einer Listerien-Infektion gestorben, die auf verseuchte Melonen zurückgeht. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mitteilte, sind Colorado und New Mexico mit jeweils fünf Toten am stärksten betroffen. Außerdem seien seit Ende Juli 82 weitere Menschen in insgesamt 20 Bundesstaaten nach dem Konsum von Melonen mit den gefährlichen Bakterien infiziert worden.

Den Angaben zufolge wurde eine Firma in Granada in Colorado als Infektionsherd ausgemacht. Das Unternehmen habe das verseuchte Obst mittlerweile zurückgerufen. Mit Listerien belastete Lebensmittel sind am Geruch oder Geschmack nicht zu erkennen. Ihr Verzehr kann hohes Fieber, schwere Kopfschmerzen, Nackensteife und Übelkeit auslösen. Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. (APA/AFP)


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