EU-Banken angeblich erneut im Stresstest

Die europäische Bankenaufsicht (EBA) hat einem Zeitungsbericht zufolge mit einem neuen Stresstest für die Banken begonnen. Dabei werde die Behörde Marktwerte zugrunde legen, um „Haircuts“ bei den Staatsanleihe-Beständen der Institute vorzunehmen, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag.

Dabei könne möglicherweise ein Kapitalbedarf von bis zu 200 Milliarden Euro in der gesamten Branche ans Tageslicht kommen, hieß es in dem Bericht weiter. Die EBA wolle bei ihrem laufenden zweitägigen Krisentreffen die Folgen von Umschuldungen in großem Ausmaß prüfen.

Die Behörde sei gleichzeitig an Gesprächen mit Regierungsbeamten darüber beteiligt, mit welchen Mitteln die Banken zu einer Rekapitalisierung gezwungen werden könnten, damit sie für staatlichen Zahlungsausfälle gewappnet sind. Die „Financial Times“ zitierte ranghohe Beamte mit der Aussage, die EBA sei dazu angewiesen worden, für jedes einzelne Land den Kapitalbedarf der Banken im Falle einer Umschuldung Griechenlands zu ermitteln.


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