Pröll pocht weiter auf Solidarbeitrag von Topverdienern

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll schert weiter aus der Parteilinie aus.

Wien – Der Niederösterreichische Landeshauptmann hält an seinem Vorschlag fest, von Spitzenverdienern einen Solidarbeitrag zu fordern.Am Donnerstag bekräftigte Erwin Pröll (V) seinen Vorschlag auf höhere Besteuerung von Spitzenverdienern. Diese zur Kasse zu bitten wäre nicht nur ein budgetäres Signal, sondern auch ein emotional wichtiges, befürchtete er eine Gefahr für den sozialen Frieden, je enger die finanzielle Situation national und international werde. Er wolle nicht erleben, dass es bei uns „so zugeht wie vor einigen Wochen in London“.

Im Zusammenhang mit den Rettungsschirmen für Griechenland hielt Steinbrück - der als möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelte Politiker war bei einem Vortrag auf Einladung der Hypo Niederösterreich Gruppe in Wien - einen Schuldenschnitt für notwendig. Er sprach sich für eine rigidere Koordinierung der europäischen Finanzpolitik aus. Der richtige Weg gehe zu mehr Integration, lehnte er eine Währungsrenationalisierung ab. (tt.com/APA)

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