Batmans Kampf gegen das Böse geht in „Arkham City“ weiter

Im Hochsicherheitsgefängnis von „Arkham City“ muss sich Batman erneut gegen die Unterwelt von Gotham behaupten.

New York – Der Kampf von Batman gegen das Böse endet nie. In dem am Freitag für die Konsolen Playstation 3 und Xbox 360 erscheinenden Spiel „Batman: Arkham City“ muss sich der Held im Fledermauskostüm in einem riesigen Hochsicherheitsgefängnis gegen alle möglichen bekannten und unbekannten Bösewichter behauptet.

Alles in „Arkham City“ wirkt größer, heftiger und verrückter als in dem vor zwei Jahren erschienenen „Batman: Arkham Asylum“. Für das düstere Action-Game hat Entwickler Rocksteady Studios sich mächtig ins Zeug gelegt. Hinzu gekommen sind etliche neue Kampftechniken, Bewegungen und Waffen, die Batman gegen seine Widersacher einsetzen kann. Das erfordert etwas Übung, lohnt sich aber. Die Neuerungen sind auch notwendig, denn Batman kämpft in „Arkham City“ in einem fünf Mal größeren Areal als im Vorgängerspiel.

Das Spiel beginnt damit, dass Bruce Wayne eine Pressekonferenz abhält, in der er „Arkham City“ verurteilt, das in einem verlassenen Bereich von Gotham City angelegte und von hohen Mauern umgebene Gefängnis. Wenig später landet er selbst dort und muss sich nun in Gestalt von Batman mit den Schwer- und Superverbrechern auseinandersetzen. Die Spannung erhöht sich noch dadurch, dass Batman zu Beginn der Geschichte mit einem tödlichen Virus infiziert wird. Deshalb muss er nicht nur gegen die Verbrecher kämpfen, sondern ab und zu auch Allianzen schmieden, um an das Heilmittel zu kommen.

Batman-Fans dürfen sich auf ein Wiedersehen mit vielen Bekannten freuen: Two-Face, Penguin, Joker oder Mr. Freeze, da fehlt fast keiner. Auch Catwoman kann in vier Kapiteln, die sich nahtlos in das Gameplay einfügen, als eigenständiger Charakter gespielt werden. Ihre Bewegungen sind deutlich weicher und eleganter als Batmans eher grobe Attacken. Das macht Lust auf mehr. Auch der Riddler ist wieder da und das sogar in einer erweiterten Rolle. Er hinterlässt überall in Arkham City Botschaften für Batman und Catwoman mit herausfordernden Aufgaben.

Diese Abschnitte gehören mit zu den interessantesten des ganzen Spiels. Etwas anstrengend hingegen sind die fortwährenden Kämpfe, die das Spiel zumindest für diejenigen, die nur gelegentlich spielen, doch etwas zäh machen. Aber „Arkham City“ ist ein absolut würdiger Nachfolger von „Arkham Asylum“.

„Batman: Arkham City“ kommt am 21. Oktober für Xbox 360 und Playstation 3 in den Handel und kostet rund 60 Euro. PC-Spieler müssen noch bis zum 11. November warten. (dapd)


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