Eigene Plattform – Zynga Games weitet Spielmöglichkeiten aus

Kurz vor dem Börsengang will sich Zynga unabhängiger von Netzwerken wie Facebook machen und seine Spiele auch zu neuen Spielern bringen.

San Francisco – Kurz vor dem angestrebten Börsengang will das auf Internetspiele spezialisierte US-Unternehmen Zynga sein Geschäftsfeld ausweiten. So ist eine eigene Plattform geplant, die bislang nur „Projekt Z“ heißt. Dort sollen Interessierte auch unabhängig von sozialen Netzwerken wie Facebook Spiele wie „CityVille“, „FarmVille“ oder „Mafia Wars“ spielen können.

Seit dem Start vor vier Jahren mit einer Version von „Texas Hold ‚Em Poker“ schaffte es Zynga vor allem über Facebook und andere Netzwerke, 232 Millionen Spieler weltweit für die eigenen Games zu gewinnen. Bei dem Börsengang, dessen Termin noch nicht feststeht, will Zynga bis zu eine Milliarde Dollar einnehmen. Wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage ist aber noch nicht klar, wann Zynga an die Börse geht.

Auch ein anderes Online-Unternehmen, der Gutscheinanbieter Groupon, zögert derzeit noch mit dem Börsengang, obwohl die Unterlagen schon einen Monat vor Zynga bei der Börsenaufsicht eingereicht wurden. Im Gegensatz zu Groupon ist Zynga aber schon profitabel. Bei einem Umsatz von 522 Millionen Dollar gab es im ersten Halbjahr einen Gewinn von 18 Millionen Dollar. (dapd)