Tiroler nominieren Bürcher für ein schauspielerisches Ländermatch
Beim Nestroy geht Eleonore Bürcher für Tirol ins Rennen um den Publikumspreis. Die Schauspielerin ist seit 1981 Ensemblemitglied des Landestheaters – und hofft auf viele Tiroler Stimmen beim Voting.
Innsbruck – Für die Abonnenten des Tiroler Landestheaters ist Schauspielerin Eleonore Bürcher klar die Favoritin für den Nestroy-Publikumspreis 2011. In dieser noch jungen Kategorie des österreichischen Theaterpreises treffen Kandidaten und Kandidatinnen der großen Bühnen Österreichs im virtuellen schauspielerischen Ländermatch aufeinander. Mit dabei sind Darsteller aus Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, St. Pölten, Salzburg und Wien (Burg, Josefstadt, Volkstheater und Schauspielhaus).
Nach der Nominierung sind jetzt die User am Zug: Jede Stimme, die bis zum 9. November abgegeben wird, zählt. „Wir hoffen, dass unser Publikum den selben Elan an den Tag legt, wie die Fans auf der Nordtribüne des Tivoli-Stadions, und sich zahlreich an der Abstimmung beteiligt“, heißt es dazu von Seiten des Tiroler Landestheaters.
Wer Eleonore Bürcher unterstützen will, hat dazu die Möglichkeit auf der Web-Seite des Nestroy-Preises: http://www.nestroypreis.at/publikumspreis
Seit 1981 auf der Landestheater-Bühne
Bürcher ist seit 1981 Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters. Sie spielte fast alle großen Frauenrollen, etwa Königin Elisabeth in „Maria Stuart“, Helene Alving in „Gespenster“, Medea in Grillparzers „Medea“.
Zuletzt war sie unter anderem zu sehen als Titania/Oberon im „Sommernachtstraum“ (Regie Mona Kraushaar), als Ranewskaja in „Der Kirschgarten“ (Regie Thomas Oliver Niehaus), in „Heldenplatz“ (Regie Klaus Rohrmoser), „Matto regiert“ (Regie Hanspeter Horner) und „Harper Regan“ (Regie Christine Wipplinger). Dass sie auch Talent zur Komik hat, beweist sie aktuell in der musikalischen Revue „Adieu Bahnhof!“ von Doris Happl. Neben ihren Auftritten im TLT gastiert Bücher immer wieder auf anderen Bühnen. Etwa im Kellertheater oder bei den Bergfestspielen Seefeld.
„Eleonore Bürchers intensive Bühnenpräsenz, die bestechende Authentizität ihres Spiels und die Akribie, mit der sie sich ihre Rollen aneignet, haben sie zu einem Liebling des Publikums gemacht“, wird sie vom Landestheater beschrieben. Eine Einschätzung, die 2009 mit der Verleihung des Ehrenzeichens für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck unterstrichen wurde. (tt.com)