76 Prozent der Österreicher glauben an Schaden durch EU-Krise
Die Österreicher machen sich im Zusammenhang mit der EU-Schuldenkrise Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung. Lediglich 10 Prozent der Befragten sind optimistisch.
Linz - 76 Prozent der Österreicher glauben, dass Österreich aus der EU-Krise im Zusammenhang mit den verschuldeten Mitgliedsländern ein schwerer wirtschaftlicher Schaden entsteht. Das ergab ein am heutigen Freitag veröffentlichter IMAS-Report. 42 Prozent der Befragten sahen bereits Nachteile für Österreich verwirklicht.
Weitere 34 Prozent vermuten, dass noch ein Schaden entstehen werde. 10 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind optimistisch und glauben nicht an eine solche Auswirkung. 13 Prozent gaben an, unentschieden zu sein. Für die Studie wurden 1021 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren in persönlichen Interviews befragt.
18 Prozent der Teilnehmer haben die Konsequenzen der EU-Krise bereits persönlich zu spüren bekommen. 52 Prozent rechnen noch mit Krisenfolgen. Besonders leitende Angestellte und Beamte (58 Prozent), Facharbeiter und jene, die eine weiterführende Schule ohne Matura besucht haben (je 57 Prozent) sehen Auswirkungen auf sich zukommen.
Nicht mit Krisenfolgen rechnen 17 Prozent. Vor allem Volks- und Hauptschulabgänger (25 Prozent) sowie Selbstständige und Freiberufler (23 Prozent) sehen sich vor negativen Effekten gefeit. 13 Prozent sind in dieser Frage unentschieden. (APA)