Natur

Drei Rektoren-Anwärter für Uni Innsbruck stehen fest

Die Universität Innsbruck fiel im diesjährigen Ranking. Beste heimische Uni ist die Universität Wien, die es auf Platz 143 schaffte.
© TT/Thomas Böhm

Alle drei Bewerber sind Männer. Neben dem interimistischen Rektor Tilmann Märk stellen sich Kandidaten aus Berlin und Oxford den Hearings.

Innsbruck – Drei Kandidaten werden sich den Hearings um den vakanten Posten des Rektors der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck am 22. November stellen. Dies teilte die Hochschule in einer Aussendung am Freitag mit. Die drei Anwärter - Toni Bernhart, gebürtiger Südtiroler und Germanist an der Universität der Künste Berlin, Dieter Jaksch, Physiker und tätig an der Universität Oxford sowie der interimistische Uni-Rektor, Tilmann Märk - werden in rund vier Wochen ihre Vorstellungen zur Zukunft der Fakultät präsentieren. Mitte Dezember soll die Entscheidung fallen.

„Ohne Zweifel werden diese Hearings sehr spannend werden, da die drei Kandidaten über Erfahrungen in völlig verschiedenen Universitätssystemen verfügen und daher auch interessante Perspektiven entwickeln werden“, meinten Michael Rainer und Ivo Hajnal, Vorsitzende des Universitätsrats und des Senats der Findungskommission. Man sei überzeugt davon, dass die Hearings - nicht zuletzt deswegen - auf großen Anklang stoßen und zu lebhaften Diskussionen führen werden. Bedauerlich sei, dass sich keine Bewerberin gefunden hätte.

Das Amt des Rektors war bereits im vergangenen April frei geworden, nachdem Karlheinz Töchterle (V) als Wissenschaftsminister nach Wien gewechselt war. Er hatte den Rektorenposten der Universität Innsbruck seit 1. Oktober 2007 innegehabt. Schließlich war am Freitag nach Beratungen mit Universitätsrat, Senat, Studierendenvertretung, Betriebsräten und Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen die Entscheidung auf die drei Kandidaten vonseiten der Findungskommission zu den Hearings für die Rektorswahl gefallen.