Sprachliche Frühförderung - Verhandlungen um zehn Millionen

Ziel ist dabei nicht nur die Ausgestaltung für 2011 sondern auch ein Modus für die Förderung der Jahre danach.

Wien – Die sprachliche Frühförderung wird ab dem kommenden Jahr wieder subventioniert - und zwar mit maximal zehn Millionen, die zu gleichen Teilen von Bund und Ländern aufgebracht werden sollen.

Dafür braucht es allerdings noch einen 15a-Vertrag, der ab heute Vormittag von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) mit Vertretern der zuständigen Landesregierungen ausverhandelt wird. Ziel ist dabei nicht nur die Ausgestaltung für 2011 sondern auch ein Modus für die Förderung der Jahre danach.

Die sprachliche Frühförderung in Kindergärten hatte es zuletzt von 2008 bis 2010 gegeben. Auf Initiative von Staatssekretär Kurz wird sie nun nach einem Jahr Pause wieder belebt. Finanzministerin Maria Fekter (V) hat zugesagt, fünf Millionen bereit zu stellen. Allerdings werden diese nur zur Gänze ausbezahlt, wenn die Länder Förderungen in eben dieser Höhe gewähren.

Derzeit sind die Mittel des Bundes nur für ein Jahr gesichert. Kurz hat aber Interesse daran, auch langfristig eine Förderung zu etablieren. Voraussetzung dafür sei aber ein effizienteres Controlling als bisher, hieß es aus seinem Büro gegenüber der APA.

Wie lange die Verhandlungen über die 15a-Vereinbarung dauern werden, ist noch unklar. Angestrebt wird von Kurz aber ein ehest möglicher Abschluss, neige sich doch das Jahr langsam dem Ende zu und sei der Start der Förderung ja bereits für 2012 geplant. (APA)


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