Gewerkschaft intervenierte - Tevez muss nur noch halbe Strafe zahlen

Nach Kritik der Spielergewerkschaft beläuft sich die Geldstrafe von ManCity-Stürmer Carlos Tevez auf 500.000 Pfund.

London - Der englische Fußball-Premier-League-Club Manchester City hat die Geldstrafe gegen seinen Stürmer Carlos Tevez halbiert. Das gab der Club am Donnerstagabend bekannt, nachdem sich die englische Spielergewerkschaft hinter Tevez gestellt hatte. Der Argentinier muss nun statt vier Wochengehälter nur zwei zahlen. Laut Berichten reduziert sich damit die Buße von einer Million Pfund auf 500.000 Pfund (570.581 Euro).

Tevez hatte im Champions-League-Spiel gegen Bayern München Ende September seine Einwechslung verweigert und war dafür mit der drakonischen Strafe belegt worden. Die Spielergewerkschaft (PFA) allerdings unterstützte Teves. ManCity zeigte sich darüber verärgert, reduzierte aber die Strafe.

„Manchester City ist informiert worden, dass die Spielergewerkschaft die Strafe von vier Wochengehältern für das Fehlverhalten von Tevez nicht unterstützt. Manchester City ist über den offensichtlichen Interessenskonflikt der Spielergewerkschaft in diesem Fall enttäuscht. Das Maximum einer Strafe von zwei Wochengehältern, die in den Standard-Spielerverträgen festgelegt ist, wird nun angewendet“, hieß es in einer Stellungnahme des Clubs.

Tevez hat stets von einem Missverständnis gesprochen. Er habe sich nur geweigert, zum Aufwärmen zu gehen, weil er dies zuvor schon getan habe. (APA)


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